Feuerwehr Sölde bekommt endlich ein Jugendhaus

Zusage für Neubau

Die 18 Aktiven in der Jugendfeuerwehr Sölde dürfen sich freuen: Sie bekommen nach jahrelangem Warten endlich ein Jugendhaus. Damit das möglich ist, wird die renaturierte Emscher ein wenig anders verlaufen als zunächst geplant.

SÖLDE

von Von Jörg Bauerfeld

, 22.08.2012, 15:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Links das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, rechts die Emscher-Baustelle. Durch die Zusammenarbeit von Emschergenossenschaft und Jugendamt hat nun die Feuerwehr die Möglichkeit, ein Jugendhaus zu errichten.

Links das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, rechts die Emscher-Baustelle. Durch die Zusammenarbeit von Emschergenossenschaft und Jugendamt hat nun die Feuerwehr die Möglichkeit, ein Jugendhaus zu errichten.

Sie wird einen Schlenker machen, die renaturierte Emscher. Anders als zuvor geplant, wird die Kurve im Flussbett genau hinter dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr an der Nathmerichstraße ein wenig größer ausfallen.Dank der Zusammenarbeit von Emschergenossenschaft und Verwaltung wird so Platz geschaffen für ein Haus für die Jugendfeuerwehr.

 Seit Jahren setzen sich die Feuerwehr und die kommunale Politik für so einen Treffpunkt ein. Bislang scheiterten alle Versuche am Platzmangel rund um das Gerätehaus. „Zunächst war dort Grabeland, da standen Gartenlauben“, sagt Ralf Gold. Versuche, hier Platz zu finden für ein Jugendhaus erwiesen sich als äußerst kompliziert. „Dann kam die Nachricht, dass die Emscher in diesem Bereich renaturiert wird“, so Gold. Die Hoffnung, durch die Bauarbeiten den notwendigen Bauplatz zu bekommen, erwies sich zunächst auch als trügerisch. Denn die Planungen sahen so ein Projekt nicht vor.  Die renaturierte Emscher sollte relativ nah am Gerätehaus vorbeifließen, in nördlicher Richtung schließt sich ein städtisches Grundstück an, das zu dem jetzt schon vorhandenen Spielplatz an der Sölder Straße zugeschlagen wird.

 Doch die Stadt Dortmund zeigte sich auf Nachfrage der kommunalen Politik äußerst kooperativ. „Das Jugendamt erklärt sich mit dem Verzicht auf eine Teilfläche zur Erweiterung des Spielplatzes an der Sölder Straße 66 bis 68 einverstanden, um die Baumaßnahme für das neu geplante Gebäude der Feuerwehr Sölde zu ermöglichen“, heißt es in einem Schreiben von Ulrich Bösebeck, Leiter des Jugendamtes.Aufgrund dieser Zusage hatte auch die Emschergenossenschaft kein Problem, die Pläne für den Emscherverlauf kurzfristig zu ändern, um Platz für das Jugendhaus zu machen.

 „Es entstehen für uns keine nennenswerten Mehrkosten“, sagt Ilias Abawi, Pressesprecher der Emschergenossenschaft. „Der etwas größere Bodenaushub wird von uns getragen.“ In der letzten Woche gab es dann auch die Bestätigung für die Freiwillige Feuerwehr, dass es mit dem Grundstück klappt. Jetzt dürfen sich die zurzeit 18 Aktiven in der Jugendfeuerwehr Sölde auf ein neues Jugendhaus freuen. „Ich schätze, dass wir das Gebäude im nächsten Jahr errichten“, so Ralf Gold. 

 

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