Finanzierung gesichert: Lanstroper Ei wird saniert

Start im Frühjahr 2017

Lange hat es gedauert, bis die Stadtspitze endlich bestätigte: Die finanzielle Förderung für den ersten Bauabschnitt zur Sanierung des Lanstroper Eis ist gesichert. Baubeginn ist im kommenden Frühjahr. Das Ei an sich kommt aber erst später dran.

LANSTROP

, 31.08.2016, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Lanstroper Ei ist eigentlich gar nicht eiförmig - und steht in Grevel.

Das Lanstroper Ei ist eigentlich gar nicht eiförmig - und steht in Grevel.

Nachdem Bodo Champignon als Vorsitzender des Fördervereins Lanstroper Ei schon das Aufstellen des Bauschilds angekündigt hatte, bestätigte die Stadtspitze jetzt, dass die finanzielle Förderung für den ersten Bauabschnitt zur Sanierung des historischen Wasserturms gesichert sei.

 Wie berichtet, fließt Geld aus verschiedenen Quellen in das Bauwerk' type='' href='http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44329-Grevel~/Wasserturm-So-viel-Geld-fliesst-ins-Lanstroper-Ei;art2576,2820818: 400.000 Euro aus einem Denkmalschutz-Programm des Bundes und 250.000 Euro von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege für die Sanierung. 100.000 Euro bringt der Förderverein mit Sponsorenhilfe, unter anderem mit der Zusammenarbeit mit dem Technischen Ausbildungszentrum (TAZ) in Körne ein. Die Stadt beteiligt sich mit Sachleistungen von rund 100.000 Euro und etwa 50.000 Euro an finanziellen Mitteln.

Sicherung der Standfestigkeit

Nachdem die förderrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, wurde ein Ingenieursbüro mit der Planung der Sanierungsarbeiten beauftragt, bestätigte Ludger Wilde. Beim ersten Bauabschnitt gehe es aber zunächst nur um die Sanierung der Turmkonstruktion bis in eine Höhe von rund 35 Metern, um die Standfestigkeit des Turms zu sichern, erläuterte der Dezernent.

Eine Sanierung und ein Neuanstrich des historischen Wasserbehälters steht noch nicht auf dem Programm. "Dafür gibt es bislang noch keine Finanzierung", weiß Ludger Wilde.

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