Finanzierungsprobleme: Stadtwerke Bochum bleiben gelassen

Anschluss des Windparks

Ein Brandbrief des Netzbetreibers Tennet an die Bundesregierung treibt den Stadtwerken Bochum keine Sorgenfalten auf die Stirn. Sie gehen ungeachtet aller Probleme von Tennet davon aus, dass der Windpark Borkum West II Ende 2012 wie geplant ans Netz geht.

BOCHUM

von Von Thomas Aschwer

, 16.11.2011, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beteiligte Stadtwerke

34 Stadtwerke aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz sind am Trianel Windpark Borkum beteiligt. Der Anteil der Stadtwerke Bochum beträgt 37 Megawatt. Die jährlich erzeugte Energiemenge reicht aus, um 42000 Haushalte zu versorgen. 

Die Stadtwerke Bochum hingegen sehen die Situation beim Netzanschluss weniger dramatisch. Sie vermuten eher ein „Säbelrasseln gegenüber der Politik“. Ziel des Netzbetreibes Tennet könnte aus Sicht von Thomas Schönberg sein, dass ein Förderprogramm für die Anschlüsse der Windparks aufgelegt wird.Ungeachtet dieser Auseinandersetzung treiben die Stadtwerke ihr Projekt voran. Seit Anfang September werden die 100 Tonnen schweren Stahlrohre zur Befestigung der Fundamentstrukturen in rund 30 Metern Wassertiefe in den Meeresboden eingebracht. Ab Frühjahr 2012 werden dann die rund 700 Tonnen schweren Tripods (Konstruktion aus Stahlrohren, die unter Wasser den Hauptpfahl stützen) darüber gestülpt. Um den auf offener See erzeugten Strom ins Netz einspeisen zu können, müssen die Windräder mit dem Festland verbunden werden.  

Beteiligte Stadtwerke

34 Stadtwerke aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz sind am Trianel Windpark Borkum beteiligt. Der Anteil der Stadtwerke Bochum beträgt 37 Megawatt. Die jährlich erzeugte Energiemenge reicht aus, um 42000 Haushalte zu versorgen.