Firma musste schließen

30.04.2019, 19:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Firma musste schließen

Die Mitarbeiter der Firma Westermann wurden entlassen. Schmitz © Reinhard Schmitz

Eigentlich läuft es in der Baubranche, also bei den Firmen, die zum Beispiel Häuser bauen, im Moment sehr gut. Es gibt viele Aufträge. Trotzdem musste das Bauunternehmen Westermann aus Schwerte jetzt seinen Betrieb einstellen. Die Mitarbeiter haben ihre Jobs verloren.

Bereits Ende Januar hatte der Chef der Firma Westermann Insolvenz beantragt. Insolvenz bedeutet, dass eine Firma nicht mehr in der Lage ist die Rechnungen zu bezahlen und den Mitarbeitern keinen Lohn mehr zahlen kann. Das muss man bei dem zuständigen Gericht melden. Dann wird ein sogenannter Insolvenzverwalter in das Unternehmen geschickt. Er prüft, wie es um das Unternehmen steht, ob man es noch vor der Schließung retten kann. Für die Mitarbeiter ist in dieser Zeit gesorgt, statt ihres Gehalts bekommen sie Insolvenzgeld - damit sie weiter Geld zur Verfügung haben und nicht selbst Schulden machen müssen. Eine Lösung hat aber auch der Insolvenzverwalter nicht gefunden - also musste die Firma jetzt schließen.

Ein Grund dafür, dass eine Firma finanziell in Schwierigkeiten kommt, kann es sein, dass es zu wenig Aufträge gibt. Aber es gibt auch Fälle, in denen die Firma ihre Arbeit leistet, aber die Kunden nicht bezahlen. Jessica Will