Fische haben keine Beine

Jón Kalman Stefánsson

Ari hält es in "Fische haben keine Beine" nicht mehr aus. Er wirft seiner Frau Geschirr vor die Füße, ignoriert die Tränen seiner jüngsten Tochter und flüchtet aus seinem bisherigen Leben.

13.06.2017, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erst zwei Tage in die Westfjorde, dann von Island nach Kopenhagen. Zwei Jahre arbeitet er dort, fühlt sich einsam.

Rückkehr

Doch erst als ihn Post aus Island erreicht, in der er erfährt, dass sein Vater bald stirbt, kehrt er zurück - nach Kevlavik, der angeblich schlimmsten Stadt Islands.

Ein poetischer, teils auch schwermütiger Roman über Familie und Heimat, Flucht und Rückkehr. Geschrieben von Jón Kalman Stefánsson, einem großen isländischen Erzähler, der die Gefühlslage seiner Landsleute bestens kennt.

Jón Kalman Stefánsson: Fische haben keine Beine, 416 S., Piper, 11 Euro, ISBN 978-3-4923-1061-1.