Fliegerbomben gefunden: 2100 Menschen betroffen

Blindgänger entschärft

Erneuter Bombenfund in Dortmund: Im Stadtteil Menglinghausen sind am Dienstag zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die 500-Kilo-Blindgänger sind am Abend entschärft worden. Dafür mussten rund 2100 Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

MENGLINGHAUSEN

, 15.08.2017, 14:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegt in einer Sackgasse, am Ende des Friedrich-Menze-Wegs. Die Bombe wurde auf einem Luftbild vermutet, eine Verdachtsbohrung bestätigte die Lage.

Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegt in einer Sackgasse, am Ende des Friedrich-Menze-Wegs. Die Bombe wurde auf einem Luftbild vermutet, eine Verdachtsbohrung bestätigte die Lage.

Aktualisierung 22.14 Uhr: Blindgänger entschärft

Der Blindgänger ist erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen sind aufgehoben. Die Stadt dankt allen Anwohnern und allen Beteiligten vor Ort. Wir beenden unseren Liveticker an dieser Stelle und bedanken uns für die Aufmerksamkeit.

Aktualisierung 21.49 Uhr: Johanniter betreuen 73 Menschen

Immer noch keine Entwarnung: Die Johanniter betreuen insgesamt 73 Menschen in der Evakuierungsstelle.

Aktualisierung 21.13 Uhr: Zahlen zum Einsatz

Zahlen zum Einsatz: Das Ordnungsamt ist mit 58, das Tiefbauamt mit 20 und die Polizei mit 40 Personen vor Ort. Die Feuerwehr ist mit 8, die Johanniter sind mit 13 Personen vor Ort. Es gab 4 Krankentransporte.

Aktualisierung 21.06 Uhr: Die Entschärfung beginnt

Die Entschärfung beginnt jetzt.

Aktualisierung 20.35 Uhr: 56 Anwohner in Evakuierungsstelle

56 Anwohner befinden sich in der Evakuierungsstelle und werden von 13 Mitarbeitern der Johanniter versorgt.

Aktualisierung 20.23 Uhr: Entschärfung ab 20.45 Uhr

Derzeit ist der Start der Entschärfung für 20:45 Uhr eingeplant, so die Stadt.

Aktualisierung 20.09 Uhr: Evakuierung läuft immer noch

Bislang läuft die Evakuierung sehr gut, teilt die Stadt weiter mit. Die Teams vor Ort sind vor dem Zeitplan. Bereits jetzt ein großes Danke an die Anwohner.

Aktualisierung 19.04 Uhr: Evakuierung läuft planmäßig

Die Evakuierung läuft planmäßig, teilt die Stadt mit.

Aktualisierung 18.25 Uhr: Busse fahren bis zur Entschärfung

DSW21 meldet, dass die Busse entgegen anderslautender Meldungen noch bis unmittelbar vor der Entschärfung ihre gewohnte Route fahren.

Aktualisierung 18.03 Uhr: Evakuierung hat begonnen

Die Stadt meldet, dass soeben die Evakuierung gestartet ist.

Aktualisierung 17.26 Uhr: Evakuierungs-Start steht fest

Wie die Stadt soeben mitteilt, beginnt die Evakuierung um 18 Uhr. Dann wird auch das betroffene Teilstück der Menglinghauser Straße gesperrt.

Außerdem gibt es Beeinträchtigungen auf den Buslinien 446, 448 und 449.

  • Die 446 bedient nur den Streckenabschnitt zwischen „Dortmund Gablonzstraße“ und „Hellenbank“.
  • Auf der Linie 448 entfallen vorübergehend die sieben Haltestellen zwischen „Kruckeler Straße“ und „Barop Parkhaus“.
  • Die 449 verkehrt nur im Streckenabschnitt zwischen „Dortmund Zoo“ und „Hellenbank“.

Aktualisierung 16.51 Uhr: Evakuierungstelle eingerichtet

Nun hat auch die Stadt Informationen zur Entschärfung veröffentlicht. Demnach muss vor der Entschärfung ein Radius von 500 Metern rund um die Bomben geräumt werden. Davon sind rund 2100 Anwohner, Teilbereiche der Menglinghauser Straße und der angrenzenden Nebenstraßen betroffen. 

Wann die Evakuierung beginnt, wird laut Stadt erst in einer weiteren Lagebesprechung entschieden. Vorsichtigen Schätzungen zufolge könnte es etwa gegen 17.45 Uhr losgehen. Dann werden alle Zufahrten zu den betroffenen Straßen gesperrt.

Die Stadt richtet eine Evakuierungsstelle ein. Sie liegt in der Eichlinghofer Grundschule am Stortsweg 52-54.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird wohl betroffen sein: Voraussichtlich werden die Buslinien 446, 448, 449 Umleitungen fahren müssen.

Aktualisierung 15.50 Uhr: Bombe liegt am Rande eines Spielplatzes

Unser Reporter Peter Bandermann hat sich vor Ort umgesehen. Die Bombe liegt in einer großen Baugrube am Rande des Baugebiets Menglinghausen-Süd, direkt neben einem Spielplatz zwischen den Straßen Am Rüggen und Friedrich-Menze-Weg. Die weitläufige Baustelle wurde extra zur Suche nach der Bombe aufgezogen, um einem Verdachtsfall nachzugehen, der auf Luftbildern entdeckt wurde.

Auch wenn immer noch nicht feststeht, wie groß der Evakuierungsradius sein wird, ist jetzt schon klar, dass viele junge Familien mit Kindern betroffen sein werden, die im benachbarten Neubaugebiet leben. 

Ebenfalls noch nicht klar ist, wann die Evakuierung beginnt. Die Mitarbeiter und Besucher des benachbarten Jugendvereins "Erlebt was" wurden aber aufgefordert, ihr Gelände bis 16 Uhr zu räumen.

Erstmeldung 14.52 Uhr: Noch keine Informationen von der Stadt

Nach Informationen unserer Redaktion wurde die Bombe an der Straße "Am Rüggen" gefunden. Die Stadt bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion bisher lediglich den Fund. Wo der Blindgänger liegt, wie schwer er ist und wie viele Anwohner evakuiert werden müssen, könne man erst nach der Lagebesprechung von Kampfmittelräumdienst, Feuerwehr, Polizei und Stadt sagen.

Erst am vergangenen Dienstag (7. August) war in Dorstfeld auf dem DSW21-Betriebshof eine alte Weltkriegs-Bombe gefunden und entschärft worden. Rund 900 Dorstfelder hatten dafür ihre Wohnungen verlassen müssen.

Wir berichten weiter.