Flugzeugabsturz im Iran: Drei Deutsche unter Opfern

Naher Osten

Bei dem Flugzeugabsturz im Iran sind auch drei deutsche Passagiere ums Leben gekommen. Das teilte das ukrainische Außenministerium mit. Insgesamt kamen 173 Menschen ums Leben.

Kiew

08.01.2020, 10:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Flugzeugabsturz im Iran: Drei Deutsche unter Opfern

Rettungskräfte tragen nach dem Absturz der ukrainischen Passagiermaschine die Leiche eines Opfers. © picture alliance/dpa

Bei dem Flugzeugabsturz im Iran sollen nach ukrainischen Angaben auch drei Deutsche ums Leben gekommen sein. Das teilte der ukrainische Außenminister Wadim Pristaiko am Mittwoch bei Twitter mit. Demnach befanden sich 82 Iraner, 63 Kanadier, 11 Ukrainer, 10 Schweden, 4 Afghanen, 3 Briten und 3 Deutsche in der Boeing 737-800.

Das Auswärtige Amt hatte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zuvor mitgeteilt: „Unsere Botschaft in Teheran bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung.“

Kiew beruft nach Flugzeugabsturz Krisenstab ein

Die ukrainische Maschine war kurz nach dem Start in der Nähe des Flughafens von Teheran abgestürzt. Niemand überlebte das Unglück. Die iranische Luftfahrtbehörde führte den Crash auf einen technischen Defekt zurück, wie der iranische Nachrichtensender Chabar unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde berichtete. Wie diese so kurz nach dem Absturz am Mittwochmorgen zu dem Schluss eines Technikfehlers als Ursache kam, blieb zunächst offen.

Unterdessen ist in Kiew ein Krisenstab einberufen worden. Das teilte der Sicherheitsrat des Landes am Mittwochmorgen mit. Dem Gremium gehören neben dem Ministerpräsidenten Alexej Gontscharuk verschiedene Minister und auch der Chef des Auslandsgeheimdienstes an. Der Stab sei auf Anordnung von Präsident Wolodymyr Selenskyj zusammengekommen, hieß es.

RND/dpa