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Flugzeuge im Bauch

APLERBECK Wenn Ihnen in der Flughafen-Diskussion das Lachen vergangenen ist, dann gehen Sie doch am besten in die Psychiatrie. Simone Fleck, Lioba Albus-Airbus und Fred Ape inszenieren dort eine Kollektiv-Therapie für die Ureinwohner der Einflugschneise und frustrierte Leserbriefschreiber.

von Von Peter Bandermann

, 14.11.2007
Flugzeuge im Bauch

Lioba Albus-Airbus (links) und Simone Fleck werben mit einem aufgeblasenen Flieger für das Kabarett. Der Bauch gehört Fred Ape.

Als "Das aufgewachte Bodenpersonal" unternehmen die drei Künstler am Dienstag (20.11., 20 Uhr) im Sozialzentrum des Landschaftsverbandes an der Marsbruchstraße in Aplerbeck einen Rundflug durch die Flughafen-Geschichte, um die Diskussion mit den für Ape, Albus und Fleck eigenen Methoden stilsicher um den Faktor "Unterhaltung" zu bereichern. "Dieses Element hat bisher gefehlt", begründet Ape die von seit Jahren gleichlautenden Leserbriefen und ähnlichen Diskussionsveranstaltungen angestoßene Humor-Initiative.

Fred Ape hat sich bereits mit einem neuen Lied als "Beauftragter für Ruhe" in den Ausbau-Konflikt eingemischt. Mit vernichtender Kritik begegnet er der Start- und Landebahn allerdings nicht, denn: "Ich habe ja nichts gegen den Flughafen - wenn nach meinem Namen benannt würde."

Und so kümmern sich die Kabarettfiguren Mia Mittelkötter und die "Oma Wally" in einem 90-Minuten-Programm um eine anfangs unbedeutende Graspiste, die jetzt als "Fred-Ape-Airport21" den Kommunalpolitikern das Stimmenzählen erschwert. Die Regie führt: das Leben.

Die Idee zu dem Kerosin-Kabarett kam Airbus, Ape und Fleck vor drei Minuten. Die Gags sind geschrieben, die Gitarre ist gestimmt - fehlt nur noch das Publikum. "Aber ich glaube, es wird voll". Kostet ja auch nichts. Lioba Albus-Airbus: "Sparen Sie sich die 19 Euro Eintritt und fliegen Sie damit nach Barcelona."

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