Foto am Abgrund: 59-Jährige stürzt am Grand Canyon in den Tod

Unfall

Eine 59-Jährige aus Arizona war mit ihrer Familie abseits der Wanderwege im Grand Canyon Nationalpark unterwegs: Sie wollte ein Foto am Abgrund machen - dann stürzte sie 30 Meter in die Tiefe.

Phoenix

06.07.2020, 06:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Parkverwaltung ruft Besucher auf, den Grand Canyon nur auf ausgewiesenen Wegen zu erkunden und Sicherheitsabstand zu halten.

Die Parkverwaltung ruft Besucher auf, den Grand Canyon nur auf ausgewiesenen Wegen zu erkunden und Sicherheitsabstand zu halten. © picture alliance/dpa

Tragisches Unglück im US-amerikanischen Grand Canyon Nationalpark: Am Freitagnachmittag wanderte die 59-jährige Maria A. Salgado Lopez aus Arizona gemeinsam mit ihrer Familie abseits der Wege, als sie ums Leben kam. Offenbar wollte sie ein Foto am Rande des Mather Points machen und stürzte dabei rund 30 Meter in die Tiefe, teilt der Park in einer Pressemitteilung mit. Parkranger fanden die Leiche kurze Zeit später.

2019 starben drei Menschen innerhalb von nur acht Tagen

Der Park verband die Pressemitteilung mit einem Appell an die Besucher, sich nur auf ausgewiesenen Pfaden und Wanderwegen aufzuhalten, immer einen Sicherheitsabstand zum Rande des Abgrundes einzuhalten sowie sich hinter Geländern und Zäunen aufzuhalten und von dort aus die Aussicht zu genießen. Immer wieder sterben am Grand Canyon Menschen, weil sie sich zu nah an den Rand wagen. 2018 gab es in dem Park 17 Todesopfer, 2019 starben drei Menschen innerhalb von nur acht Tagen.

RND/msk

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