Frank Castorf

Frank Castorf

Kluger Schachzug oder Kapitulation? Der Berliner Senat geht auf die Besetzer der Volksbühne zu. Dieser Kurs ist umstritten.

Gerade erst ist die preisgekrönte Schauspielerin bei ihrem Berlin-Debüt in Brechts "Der kaukasische Kreidekreis" bejubelt worden. Da steht das nächste Engagement schon an.

Kunstaktivisten bringen den Theaterbetrieb der Volksbühne zum Erliegen. Am Montagnachmittag ist die Gruppe der Besetzer auf eine Handvoll zusammengeschrumpft. Doch eine Lösung gibt es nicht.

Seit Monaten gibt es Streit um die Berliner Volksbühne, nun haben Aktivisten das Theater besetzt. Die neue Leitung verhandelte zunächst mit den ungebetenen Gästen. Am Sonntag forderte sie schließlich

Weiter geht's mit der Neuerfindung der Berliner Theaterlandschaft. An der Volksbühne hat die Nach-Castorf-Ära bereits begonnen. Nun startet am Berliner Ensemble der Nachfolger von Claus Peymann. Was hat

Kollektive Tanzverrücktheit: Der neue und umstrittene Volksbühnen-Intendant Chris Dercon lädt zu seinem Einstand zum gemeinsamen Tanz. Ein zehnstündiges Experiment auf dem stillgelegten Flughafen Berlin-Tempelhof.

Missbrauch, Gewalt und Kriege: Das Theaterfestival in Avignon ist mit schweren Themen gestartet. Für Regisseur Frank Castorf gab es viel Ovationen und für die Volksbühne einen Moment des Schweigens.

An der Berliner Volksbühne kehrt keine Ruhe ein: Intendant Chris Dercon und Architekt Francis Kéré stellen eine neue Spielstätte vor, doch die Gegner lassen nicht locker.

Jetzt geht es los! Der seit seiner Berufung gegen massive Skepsis kämpfende neue Volksbühnen-Intendant Chris Dercon ist froh, dass nun endlich seine erste Spielzeit beginnt. "Vielleicht könnte es ja sogar gut werden!"

Es ist sein großer Abend - doch Claus Peymann bleibt ausnahmsweise ganz bescheiden. Sein fünfstündiger Abschied vom Berliner Ensemble gerät zum Schauspielerfest. Auch viel Prominenz lässt sich blicken.

Abschiedsgruß für Frank Castorf. Zum Ende seiner Volksbühnen-Ära bekommen der Regie-Rebell und sein inzwischen aufgelöstes Ensemble zum dritten Mal höchste Kritikerweihen.

Abschied von zwei Giganten des Berliner Theaterlebens: Zum letzten Mal hebt sich für Frank Castorf und Claus Peymann der Vorhang an ihren angestammten Häusern.

Skandale und Aufreger suchte man in diesem Jahr vergeblich bei den Bayreuther Festspielen. Es ging um die Kunst. Das weltberühmte Festival endet in diesem Jahr mit der "Götterdämmerung".

Die Schauspielerin lässt kein gutes Haar an der deutschsprachigen Theaterszene. Mit dem Intendantenwechsel am Berliner Ensemble (BE) erhofft sie sich einen Neuanfang.

Der südafrikanische Universalkünstler William Kentridge inszeniert "Wozzeck" bei den Salzburger Festspielen und schafft ein umjubeltes Gesamtkunstwerk. Matthias Goerne überzeugt in der Titelpartie.

Wohl selten ist um einen Theaterchef so erbittert gestritten worden wie um den neuen Herrn der Berliner Volksbühne. Chris Dercon dürfte ein heißer Herbst bevorstehen.

Es ist die letzte Spielzeit von Frank Castorfs "Ring des Nibelungen" bei den Bayreuther Festspielen. Nach der "Götterdämmerung" zeigte sich der Regisseur dem Publikum - und das reagierte ganz anders als

Eine eindrucksvolle Premiere der "Götterdämmerung" hat das Publikum bei den Bayreuther Festspielen erlebt. Die Aufführung endete mit stimmungsvollen Bildern und einem Applaus, der so nicht unbedingt zu erwarten war.

Brünnhilde ist der Star des Abends: Die Britin Catherine Foster beeindruckt bei der Premiere der "Walküre" in Bayreuth mit einer enormen gesanglichen Kraft. Zum Publikumsliebling avanciert eine andere.

Die Töchter des Rheins am Pool eines schäbigen Motels, die Götter Wotan, Donner und Co. als schmierige Gangster - mit der quietschbunten Castorf-Inszenierung des "Rheingold" hat in Bayreuth Wagners "Ring" begonnen.

Abschied vom Castorf-"Ring", neue "Meistersinger" und königlicher Glanz: Der Grüne Hügel von Bayreuth wird wieder zum Mekka für Wagner-Freunde aus aller Welt.

Zum Theaterfestival in Avignon brachte der kürzlich aus dem Amt geschiedene Intendant der Berliner Volksbühne nicht nur seine Inszenierung, sondern auch das rostige Rad auf zwei Beinen mit.

Riesige Schatten, weiße Gestalten und Totenlampen: Der Japaner Satoshi Miyagi hat mit seiner Zen-Inszenierung von "Antigone" das Theaterfestival in Avignon eröffnet. Das Publikum war begeistert.

Herbert Fritsch erhält für seine "außerordentlichen Verdienste um das deutschsprachige Theater" den Theaterpreis Berlin 2017. Die Auszeichnung wird dem Schauspieler, Regisseur und Medienkünstler beim

Die Patriarchen der Berliner Theaterszene verlassen die Bühne. An der Volksbühne feiern Frank Castorf und das Publikum zum letzten Mal gemeinsam. Am Berliner Ensemble verabschiedet sich Claus Peymann.

Der künftige Intendant der Berliner Volksbühne soll ab Herbst der Nachfolger des langjährigen Volksbühnen-Patriarchen Frank Castorf werden. Seine Berufung hatte eine erbitterte und oft verletzend geführte

"Linie 1"-Schöpfer Volker Ludwig wird 80 und gibt die Leitung des von ihm gegründeten Grips Theaters ab. "Ich werde natürlich weiter schreiben", verspricht der Pionier des modernen Kindertheaters.

Zum Ende seiner 25-jährigen Ära als Intendant der Volksbühne Berlin hat Regisseur Frank Castorf mit "Ein schwaches Herz" eine letzte Inszenierung herausgebracht. Das Premierenpublikum jubelte.

Der Empfang ist nicht freundlich. Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles, lässt an seinem Nachfolger kein gutes Haar. Doch Oliver Reese bleibt unbeeindruckt - und es gelingt ihm ein echter Coup.

Wie sieht das Theater der Zukunft aus? Das 54. Berliner Theatertreffen zeigt neue, radikale Ideen für die Bühne. Am Sonntag endet das Festival mit der Verleihung des Kerr-Preises.

Kaum ein Intendanten-Wechsel sorgt für so viel Aufsehen. Der belgische Museumsmann Chris Dercon löst das Volksbühnen-Urgestein Frank Castorf ab. Jetzt spricht Dercon über seine Pläne.

Regisseur Herbert Fritsch selbst sagte einmal: "Bei mir dürfen die Schauspieler all das machen, was ihnen schon auf der Schauspielschule verboten wurde." Dafür wurde ihm jetzt ein Preis verliehen.

Das berühmte Rad vor der Berliner Volksbühne verschwindet. Das symbolträchtige Wahrzeichen des Theaters soll noch vor dem Amtsantritt des neuen Volksbühnen-Chefs Chris Dercon abgebaut werden.

Ausgerechnet der Deutschen liebstes Drama hat sich Frank Castorf für seine letzte große Volksbühnen-Show ausgesucht. Der Regie-Berserker fordert dem Publikum mit der siebenstündigen "Faust"-Version einiges ab.

Fast alle Vorstellungen sind schon ausverkauft - obwohl Frank Castorfs letzte große Inszenierung an der Berliner Volksbühne für das Publikum wohl wieder eine Tour de Force werden wird.

Die Ruhrfestspiele mit ihrer 70-jährigen Geschichte zählen heute zu den prägenden europäischen Theaterfestivals. Die wichtigsten deutschsprachigen Theater kooperieren regelmäßig mit den Ruhrfestspielen

Seine Inszenierungen sind echte Hingucker im oft so faden Theaterbetrieb. Jetzt wird der Regisseur Herbert Fritsch geehrt.

Gab es auch im ersten "Arbeiter-und-Bauern-Staat" DDR eine Boheme? Die ostdeutsche Journalistin Jutta Voigt gibt eine Antwort darauf mit ihrem Buch über die "Stierblutjahre" in der DDR, benannt nach dem

Es war ein seltsames Jahr, dieses Kulturjahr 2016, das vom Tode vieler Prominenter geprägt war. Aber 2016 hatte auch seine schönen Seiten.

Die Berliner Volksbühne wird ein produzierendes Theater mit allen dazugehörigen Gewerken bleiben. Das kündigt der umstrittene künftige Intendant Chris Dercon an.

Im kommenden Jahr endet die Ära Castorf an der Berliner Volksbühne. Sein Nachfolger Chris Dercon wird schon jetzt überaus kritisch beäugt. Nun sind erste Pläne des Belgiers bekannt geworden. Vorgestellt

Preissegen für Frank Castorf: Gerade wurde der Theatermacher als bester Regisseur mit dem Deutschen Theaterpreis ausgezeichnet, da stand schon die nächste Ehrung an.

Zwei große Theatermänner aus der alten Riege gehen - und auf den Spielplänen steht einiges Neues an. Wie politisch wird die Theatersaison? Und sind Romane immer noch beliebt?

Hans Neuenfels wird für sein Lebenswerk geehrt. Er erhält den Deutschen Theaterpreis "Der Faust". Weitere prominente Preisträger sind Schauspieler Edgar Selge und Regisseur Frank Castorf.

An "Faust" macht sich Frank Castorf gleich zweimal in dieser Spielzeit ? als Intendant der Volksbühne Berlin und als Gast am "Opernhaus des Jahres" in Stuttgart. In der Schwabenmetropole ging das Drama

Zweimal inszeniert Frank Castorf "Faust" in dieser Spielzeit ? einmal als Intendant an der Berliner Volksbühne und einmal am "Opernhaus des Jahres" in Stuttgart. Den Zuschauer erwartet eine Auseinandersetzung

Der Berliner Theatermacher muss wieder einmal Platz machen in seinem Trophäenschrank.

Keine andere deutsche Stadt kann mit einem so hochkarätigen Kulturangebot aufwarten wie Berlin. Wer ist nach der Wahl künftig dafür verantwortlich? Viele Herausforderungen warten.

Kultur Dortmund

Die Festspiele beginnen

Es geht wieder los: Die großen Festivals bieten von Flensburg bis zum Bodensee, in Österreich und Italien ein buntes Programm: glamourös in Salzburg, familiär in Bayreuth, unkonventionell in Schleswig-Holstein Von Julia Gaß

In der Berliner Kulturszene geht's rund. Nach dem Staatsballett ist nun auch das Berliner Ensemble auf den Barrikaden - und das wenige Tage vor der Wahl.

Der Regisseur, Schriftsteller und Filmemacher Hans Neuenfels bekommt den Deutschen Theaterpreis "Der Faust 2016" für sein Lebenswerk.

Gerüchte gibt es viele, wie es in Bayreuth weitergehen könnte. Diesen will Katharina Wagner aber offensichtlich keinen Vorschub leisten.

Die Theaterkritiker haben gesprochen: Im diesjährigen Bühnen-Ranking liegen gleich zwei Berliner Theater vorn. Mit ihrer schauspielerischen Leistung überzeugen Caroline Peters und Edgar Selge.

An diesem Sonntag gehen die Bayreuther Festspiele zu Ende. Es war eine denkwürdige Saison mit einem eingezäunten Festspielhaus und scharfen Sicherheitskontrollen. Geschäftsführer Holger von Berg zieht

Der «Ring des Nibelungen» hat sich bei den Bayreuther Festspielen geschlossen. Doch auch im vierten Jahr der umstrittenen Inszenierung von Frank Castorf ist klar: Der Regisseur und das Bayreuther Publikum

Regisseur Castorf hat bei weiten Teilen des Bayreuther Publikums einen schweren Stand, Star-Dirigent Petrenko ist weg. Ein Glück, dass wenigstens Brünnhilde die Alte geblieben ist. Catherine Foster wird

Zwar hat Frank Castorf den aktuellen «Ring des Nibelungen» in Bayreuth inszeniert; Kritiker und Publikum waren sich aber fast einig: In die Geschichte eingehen wird er als «Petrenko-Ring». In diesem Jahr

Vor den Toren des Bayreuther Festspielhauses geht es am Tag nach dem ersten islamistischen Selbstmordanschlag in Deutschland um die Sicherheit. Und auf der Bühne gibt es bei der Eröffnung der Wagner-Festspiele

Der Promi-Auflauf fällt aus, die Flaggen tragen Trauerschleifen: Nichts ist wie immer bei den Bayreuther Festspielen

Berlin (dpa) - Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner hat erneut die Wahl von Chris Dercon als Nachfolger des scheidenden Volksbühnen-Intendanten Frank Castorf verteidigt.

Die Nachfrage nach Karten für die Bayreuther Festspiele übersteigt seit Jahrzehnten das verfügbare Kartenangebot. In diesem Jahr wird die Eröffnung auch im Kino übertragen.

Berlin (dpa) - Die Abschieds-Spielzeit von Intendant Frank Castorf an der Berliner Volksbühne startet mit alten Bekannten. Am 21. September geht die Saison mit einer neuen Inszenierung des Schweizer Regisseurs

Der Konflikt ist eskaliert. Freunde und Feinde des künftigen Volksbühnen-Intendanten Chris Dercon liefern sich öffentlich heftige Gefechte um die Zukunft des Theaters und den Mann an seiner Spitze.

Theater-Urgestein Frank Castorf geht - und der bisherige Museumschef Chris Dercon folgt. Dem neuen Intendanten der Volksbühne schlägt in Berlin große Skepsis entgegen. Nun bekommt er Rückenstärkung.

Berlin (dpa) - Internationale Künstler, Museumsmacher und Architekten haben in einem offenen Brief dem künftigen Intendanten der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, den Rücken gestärkt.

Frank Castorf geht, Chris Dercon kommt: Viele Mitarbeiter der Berliner Volksbühne sorgen sich um die Zukunft des Theaters. Zu Recht?

Dieter Mann ist ein Sprachzauberer. Seine außerordentliche Charakterisierungskunst und Sprechkultur haben dem Schauspieler über Jahrzehnte ein großes Publikum beschert. Jetzt wird er 75 Jahre alt.

Die magische Marke von 80000 Besuchern haben die Ruhrfestspiele auch in diesem Jahr übersprungen. Genau 80160 Theaterfreunde haben für eine Auslastung des Festivals von 84,24 Prozent gesorgt. Von Bettina Jäger

Mit einer grellen Interpretation von Schillers «Die Räuber» hat Regisseur Leander Haußmann vorerst seine Theaterlaufbahn beendet. Nach eigener Aussage möchte er sich zumindest für einige Zeit von der Bühne zurückziehen.

Mehr als fünf Stunden dauert die Inszenierung von Frank Castorfs «Die Kabale der Scheinheiligen. Das Leben des Herrn de Molière» an der Volksbühne Berlin. Das Publikum jubelte.

Leander Haußmann (56) kehrt dem Theater vorerst den Rücken. «Ich werde mich jetzt für eine ganze Weile aus dem Theaterbusiness zurückziehen», sagte der Regisseur der «Berliner Morgenpost».

Dieter Mann war in der DDR ein populärer Schauspieler, der auch im wiedervereinten Deutschland beruflich Fuß fassen konnte. Und er war ein einflussreicher Intendant des Deutschen Theaters in einer wichtigen

Berlin hat wieder einen Franz Biberkopf: Das Deutsche Theater bringt Döblins Großstadtroman «Berlin Alexanderplatz» auf die Bühne, der als nahezu uninszenierbar gilt. Überzeugt die neue Theaterversion

Regisseur Herbert Fritsch (65) verlässt die Berliner Volksbühne mit dem Ende der Ära Frank Castorf 2017. «Ich fühle mich vor die Tür gesetzt, und zwar vom Senat», sagte er in einem Interview der «Berliner Morgenpost».

Für Frank Castorf, Intendant der Berliner Volksbühne, ist das zeitgenössische Theater nur ein Schatten früherer Tage. «Theater ist feige geworden», sagte der 64-Jährige im Interview der «Süddeutschen Zeitung».

Es begann mit «Kunst gegen Kohle» - nun werden die Ruhrfestspiele 70 und gehören zu den renommiertesten Theaterfestivals Europas. Zum Jubiläum stellen sie das Mittelmeer in den Fokus: Es verbindet die

Fast fünf Stunden pralles Theater über eine notorisch friedlose Welt: Frank Castorfs Neuinszenierung von Jaroslav Haseks Romans «Die Abenteuer des guten Soldaten Svejk» ist im Münchner Residenztheater

Vor zwei Jahren feierte Christoph Marthaler mit seiner Version von «Hoffmanns Erzählungen» in Madrid einen Publikumserfolg. Nun ist die Koproduktion mit der Staatsoper Stuttgart auch hier gelandet.

Theaterregisseur Frank Castorf ist ein Meister der Anarchie. Jetzt hat sich der Berliner Intendant die biblische Erzählung von Judith und Holofernes vorgenommen. Es wird derb und hässlich.

Die Ruhrfestspiele werden 70 Jahre alt. Und Intendant Frank Hoffmann hat die Größe, auch seinen von den Zuschauern höchst ungeliebten Vorgänger Frank Castorf mit einer Inszenierung einzuladen. Man darf Von Bettina Jäger

Der Tod von Günter Grass und die höchste Literatur-Ehre für eine weißrussische Autorin, der Streit um den Kulturschutz und die Goldene Lola für «Victoria» - auch im Kulturjahr 2015 lagen Höhen und Tiefen,

Der Intendant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, will nach dem Ende seiner Vertragslaufzeit 2017 nicht in den Ruhestand gehen. «Nein, da ist schon Claus Peymann ein großes Vorbild oder George Tabori

Knapp drei Monate nach dem Tod des Bühnenbildners Bert Neumann hat die Oper Stuttgart seine letzte Arbeit für ein Musiktheater in Ludwig van Beethovens Oper «Fidelio» präsentiert.

Der Berliner Kultregisseur Frank Castorf unternimmt in Stuttgart einen Ritt in raue Zeiten unter Diktator Stalin. Als Vorlage dient ihm das zu Sowjetzeiten lange verbotene Werk «Tschewengur» von Andrej Platonow.

Was wäre, wenn die DDR durch Erdölfunde zu riesigem Reichtum gekommen wäre? Dann wäre dort Hartmut Mehdorn ein führender Manager geworden und Karl-Theodor zu Guttenberg Wirtschafsminister.

Ihr Wort war bei den Theatermachern gefürchtet. Als Erbin von Bertolt Brecht entschied sie über die Aufführungsrechte seiner Stücke. Jetzt ist Brecht-Tochter Barbara Brecht-Schall gestorben.

Das Wiener Burgtheater ist der große Gewinner der diesjährigen Bühnen-Hitparade. Die Kritiker kürten das Haus nicht nur zum Theater des Jahres - die Burg heimste weitere fünf Auszeichnungen ein.

Nach dem Ende dieser Festspielzeit ist Katharina Wagner alleinige Chefin am Grünen Hügel von Bayreuth. Doch zu sehen und zu hören ist kaum etwas von ihr.

Petrenko triumphiert, Castorf provoziert - und Katharina Wagner glückt «Tristan und Isolde»: Die Bayreuther Premierenwoche, die mit einem kaputten Kanzlerinnen-Stuhl begann, ist nun zu Ende.

Ein Held? Von wegen. In der Deutung von Frank Castorf ist die titelgebende Figur in der Richard-Wagner-Oper «Siegfried» ein um sich ballernder Halbstarker. Wirklich schlimm findet das Publikum das nicht mehr.

In seinen Bühnenbildern wurde gelebt. Bert Neumann - kongenialer Theaterdesigner von Regisseur Frank Castorf, setzte mit seinen verwinkelten Wohnlandschaften Maßstäbe.

Frank Castorfs «Walküre» fällt auch im dritten Jahr seiner «Ring»-Inszenierung in Bayreuth aus dem Rahmen. Nicht nur verglichen mit dem «Rheingold» und dem «Siegfried» ist sie erstaunlich konventionell geraten.

Ein wahrer Proteststurm brach los, als Frank Castorf seine sehr spezielle Version von Richard Wagners «Rheingold» zum ersten Mal in Bayreuth auf die Bühne brachte. Die Aufregung hat sich inzwischen gelegt

Seit Wochen ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen Griechenland im Krisenmodus. Ablenkung findet sie bei Richard Wagners Opern.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr hat Bayreuth 2015 wieder eine Neuproduktion: Katharina Wagner inszeniert «Tristan und Isolde», Christian Thielemann dirigiert. Auch sonst ist ein Staraufgebot zu erwarten.

Von Flensburg bis Salzburg

Der Festspiel-Sommer hat begonnen

Wenn die Theater und Konzerthäuser Sommerferien machen, sind die großen Sommer-Festspiele die Publikumsmagente. Von Flensburg bis zum Bodensee, in Salzburg und in Verona, bieten sie ein großes Programm Von Julia Gaß