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Frank Goosen erhält die Goldene Grubenlampe

Karnevalistischer Stadtpreis

BOCHUM Laute Musik, Einmärsche, ungewöhnliche Kopfbedeckungen. Als VfL-Fan ist Frank Goosen einiges gewohnt, doch der Abend im Varieté Et Cetera hielt völlig neue Erfahrungen für den Kabarettisten bereit, Goosen erhielt nämlich die Goldene Grubenlampe.

von Von Julia Wessel

, 07.02.2010 / Lesedauer: 2 min
Frank Goosen erhält die Goldene Grubenlampe

2010 erhielt Kabarettist Frank Goosen Grubenlampe und Orden noch im Varieté et cetera, nun wird bescheidener gefeiert.

Und einige der Preisträger gaben dem Lampenneuling dann auch gemeinsam mit dem Elferrat die Ehre, wenngleich der vorgesehene Laudator Eduard Stirnberg leider nicht dabei sein konnte. Der Tierparkdirektor war durch eine Grippe verhindert. Für ihn sprang Peter Niemann ein. Der Groboka-Präsident gab einen illustren Rückblick über knapp 44 Jahre Frank Goosen. Und erzählte damit die Geschichte, von einem der auszog, um die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren.

Erfolgsautor Goosen sprach von einer „unerwarteten Ehrung“. Doch Bezüge zum Stadtpreis der Großen Bochumer Karnevalsgesellschaft bestehen nicht nur durch humoristisches Werk und Wirken des Komödianten. „Mein Vater und mein Onkel sind noch in die Zeche Constantin eingefahren, wir befinden uns hier quasi auf dem Terrain von Goosen-City“, erklärte das Bochumer Original bei der Verleihung. Den Karnevalsorden gab’s inklusive, auch für Ehefrau Maria Wolf.

Nun kann sich Goosen mit lokaler Prominenz wie Bürgermeisterin Gaby Schäfer und VfL-Ehrenvorsitzendem Ottokar Wüst in eine Reihe stellen, die bei der Verleihung dabei waren. Der Kabarettist lobte die eigenständige Bochumer Karnevalskultur, wenngleich er im Varietézelt auf die Narrenkappe verzichtete. Einen Seitenhieb auf die Rheinländer konnte er sich nicht verkneifen: „Ich bin froh, dass wir hier kein Kölsch trinken müssen, das Zeug wird nicht umsonst in Reagenzgläsern serviert.“ Gut, dass sich auch Strüsschen und Kamelle auf ein Mindestmaß beschränkten.