Fridays for Future plant zahlreiche Demos in NRW-Städten

Klimabewegung

In mehreren Städten in NRW plant die Bewegung Fridays for Future für Freitag Demonstrationen. Aufgrund der Corona-Krise setzen die Aktivisten auf dezentrale Kundgebungen.

24.09.2020, 05:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Aktivisten von Fridays for Future plane zahlreiche Demonstrationen.

Die Aktivisten von Fridays for Future plane zahlreiche Demonstrationen. © picture alliance/dpa

Die Bewegung Fridays for Future plant zusammen mit weiteren Organisationen am Freitag, 25. September, NRW-weit zahlreiche Demonstrationen. Schwerpunkte liegen dabei laut Polizei in Bonn mit rund 5000 und in Köln mit 3000 angemeldeten Teilnehmern.

In Dortmund wollen sich mehrere Demonstrationszüge, teils mit dem Fahrrad, teils zu Fuß, mit insgesamt rund 1600 Teilnehmern laut Polizei am frühen Abend auf dem städtischen Friedensplatz zu einer Kundgebung vereinen. In Düsseldorf beginnt die Demonstration am Nachmittag am Landtag. Dort sind laut Polizei rund 450 Teilnehmer angemeldet.

Die Aktionen sind Teil weltweiter Proteste für den Klimaschutz und die Energiewende unter dem Motto „Kein Grad weiter“. Bundesweit sind dabei am Freitag mehr als 400 Demonstrationen geplant, wie Fridays for Future am Mittwoch in Berlin mitgeteilt hatte. In Nordrhein-Westfalen werde es an die 100 Protestaktionen geben, sagte die Aktivistin Carla Reemtsma.

Abstandsregeln würden streng eingehalten

Wegen der Corona-Krise seien eher dezentrale Kundgebungen geplant. Dabei würden die Abstandsregeln streng eingehalten. Die Corona-Krise habe gezeigt, dass die Politik entschlossen handeln könne, hieß es in einer Erklärung. So müsse auch in der Klimakrise agiert werden.

Für Samstagmittag rief Fridays for Future zusammen mit anderen Organisationen wie „Alle Dörfer bleiben“ und „Ende Gelände“ zu einer Demonstration am Braunkohletagebau Garzweiler auf.

lnw