Funkenflieger

Rita Falk

Rita Falk landet mit ihrer lokalen Krimi-Serie um den bayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer regelmäßig auf den Bestseller-Listen. Ab und an versucht sich die Autorin auch an Romanen, nach "Hannes" folgt nun "Funkenflieger", ähnlich öde. Obwohl Rita Falk ihr Buch mit viel Konfliktpotenzial ausstaffiert hat.

von Von Britta Helmbold

, 07.12.2014, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Da gibt es eine Teenager-Schwangerschaft, sie Türkin, er eins von drei Kindern einer alleinerziehenden, arbeitslosen Mutter, ein Junge, der von seinem nichtleiblichen Vater regelmäßig total verprügelt wird, eine Schlägergang... Sie alle bewältigen auf den über 300 Seiten viele Probleme und am Ende wird alles gut.Ein Kind erzählt

Erzählen lässt Rita Falk das jüngste Kind der alleinerziehenden Mutter, so eine Sicht ist natürlich nicht fesselnd, eher unerträglich. Ihre Bemühungen um eine Jugendsprache misslingen ebenfalls, da können auch Wörter wie cool und Peilung nicht drüber hinweg täuschen. Auch vor abgedroschenen Ausdrücken (Tanzbein schwingen) schreckt Falk nicht zurück.

 

Rita Falk: Funkenflieger, 319 S., dtv, 14,90 Euro, ISBN 978.3-423-26019-0.

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