Fuß- und Radweg soll auf altem Schienenstrang entstehen

Hoeschbahn-Trasse

KÖRNE Die Mitglieder des Kultur- und Kunstvereins, die Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka aus Brackel und Udo Dammer aus der Innenstadt-Ost sowie die CDU in Wambel wollen die alte Hoesch-Trasse wiederbeleben.

von Von Petra Frommeyer

, 27.05.2009, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Außerdem wäre das Projekt auch für die Innenstadt von Bedeutung, denn es gibt bislang keine optimale Radverbindung, meint Bezirksbürgermeister Udo Dammer. „Es soll ein direkter Weg ins Grüne von der Paderborner Straße zur Gartenanlage Friedlicher Nachbar erfolgen, die tristen Flächen möchten wir durch Graffiti-Künstler gestalten lassen, Bänke sollen zum Verweilen einladen. Das sind unsere ersten Vorstellungen,“ so Feldmann. „Wir werden die Bürger aber wie immer beteiligen und nach ihren Wünschen fragen“, ergänzt Gesine Schulte. Die Bahntrasse gehört zurzeit noch der Hafen AG. Es gibt aber Überlegungen, dass der Regionalverband Ruhr sie im kommenden Jahr übernimmt. Planungsdezernent Ullrich Sierau stehe dem Projekt ebenfalls positiv gegenüber. Das Tiefbauamt müsse später für die Verkehrssicherheit am Bahndamm sorgen“, erklärt Bezirksbürgermeister Udo Dammer. Den Körner Kultur- und Kunstverein treibt neben einer naturnahen Rad- und Fußwanderstrecke noch etwas anderes um. Er will ein Stück Industriekultur für die Nachwelt erhalten.  

Dazu gehöre, dass ein Stück Eisenbahnstrecke mit Schienen bleibe, dass der Blick auf alte Gebäude wie Schmiedehäuser und Zinkerei möglich wird. „Und Schilder müssen die Historie dann erklären“, geht Dieter Caspari schon ins Detail. „Auch wenn die Verwirklichung des Projekts Zeit in Anspruch nehmen wird, wollen wir schon mal den Finger auf die Trasse legen, bevor alles verschwindet“.

Schlagworte: