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Fußballer packen beim Bau des Vereinsheims selbst mit an

TuS Bövinghausen

Der TuS Bövinghausen investiert in die Zukunft: Ein neues Vereinsheim soll her. Schließlich liegt der Platz zentral an der Provinzialstraße und das Interesse der Bövinghauser an ihrem TuS ist groß. Nur das Geld fehlt. Deshalb packen jetzt sogar die Kicker mit an.

BÖVINGHAUSEN

von Von Matthias vom Büchel

, 25.10.2013

Ein neues Vereinsheim würde rund 150.000 Euro kosten. Seit das in der Zeitung stand, fragen sich viele Bövinghauser: Wo soll das Geld herkommen? 19.000 Euro aus Haushaltsresten schießt die Bezirksvertretung zu. Aber der Rest? Ajan Dzaferoski, Vorsitzender des TuS Bövinghausen ist mit einer dicken Mappe auf den Platz gekommen und skizziert die Planungen seines Clubs.

„Den Entwurf für das neue Gebäude hat Architekt Thomas Grese erstellt. Kostenlos, er ist Vereinsmitglied“, berichtet der Vorsitzende. „Und wir haben noch viele weitere Helfer.“ So habe sich die Firma Küchler aus Bövinghausen bereiterklärt, die alten Container wegzurücken. Sie sollen später an anderer Stelle als Materiallager dienen.Anschließend übernimmt die Firma auch kostenlos die Bodenarbeiten und die Herstellung des Fundaments. „Türen und Fenster spendiert uns eine Firma aus dem Erzgebirge. Mit dem Chef, bin ich seit Jahren befreundet“, sagt der Vorsitzende.

Und so geht es weiter. Für die Kanal- und Sanitärarbeiten muss der TuS ebenso wenig aufkommen, wie für die Elektroarbeiten. Ganz kostenlos geht es dann aber auch nicht: Den Kauf der Steine übernimmt der TuS. Und die wollen Kicker wollen auch selbst die Kelle schwingen, das neue Vereinshaus selbst hochmaiern. „Das Material für den Dachstuhl muss der Verein auch selbst stemmen“, so der Vorsitzende. Rund 13.000 Euro Eigenkosten plant der Verein ein. „Ohne die Hilfe und die Sachspenden hätten wir das nie auf die Beine stellen können“, freut sich der Vorsitzende und denkt bereits noch ein Stück weiter nach vorn.

„Wir wollen mittelfristig einen Kunstrasen. Nur dann haben wir eine Chance, die Jugendlichen zu halten. Denn auf Asche will niemand mehr spielen“, sagt Dzaferoski. Ehrgeizige Pläne. Aber für den Vorsitzenden steht fest, dass der Verein das Potenzial hat, sie umzusetzen. „Wir haben mehr Zuschauer als manch ein Bezirksligist. Aber wir müssen den Fans auch etwas bieten. Deshalb sollen Außentheke und Grillstand auch erhalten, bekommen eine Rückwand und ein neues Dach. „Denn dieser Bereich kommt bei den Gästen gut an“, berichtet Dzaferoski. Und auch die neue Inneneinrichtung soll Besucher locken. Der Verein steht auch hier in Verhandlungen. Mit der Radeberger-Gruppe und einer befreundeten Firma.

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