Fußgänger sollen es leichter haben

16.01.2019, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Norbert Paul möchte die Stadt besser für Fußgänger und Radfahrer machen. So ein Schild soll öfter in Dortmund zu sehen sein. Schaper

Norbert Paul möchte die Stadt besser für Fußgänger und Radfahrer machen. So ein Schild soll öfter in Dortmund zu sehen sein. Schaper © © Schaper

Es gibt Straßen, die sind plötzlich zu Ende. Sie führen nur bis dorthin, es gibt keine anderen Straßen, die sie kreuzen, wo man dann weiterfahren könnte. Solche Straßen nennt man Sackgassen. An jeder Sackgasse gibt es ein Schild, das darauf hinweist, dass es dort nicht weitergeht. Es ist weitgehend blau, darauf abgebildet ist sehr vereinfacht eine Straße in Weiß und der Platz am Ende der Sackgasse, wo Autos wenden müssten (rot). Man nennt das auch Wendehammer, weil das Ganze mit etwas Fantasie wie ein Hammer aussieht..

Doch nicht alle Sackgassen sind gleich. So gibt es beispielsweise welche, da kommen nur Autos nicht weiter. Es gibt aber noch einen Durchgang für Fußgänger, oder ein Fahrradfahrer könnte dort weiterfahren. Damit die aber nicht erst in die Sackgasse hineinlaufen müssen, um herauszufinden, ob es dort weitergeht oder nicht, könnte man die Sackgasse entsprechend beschildern und so zeigen, dass da noch ein Weg ist.

Diese Schilder gibt es längst. Sie zeigen zusätzlich zum Wendehammer noch ein Fahrrad und einen Fußgänger. Aber sie werden noch nicht überall dort aufgestellt, wo es solche Sackgassen gibt.

Der Dortmunder Norbert Paul setzt sich mit anderen dafür ein, dass die Schilder weiter verbreitet werden. Immer, wenn ein altes Wendehammer-Schild ersetzt werde, solle ein neues mit Fahrrad und Fußgänger dorthin gemacht werden. Die ganze Welt, sagt er, wolle er damit nicht verändern, aber Dortmund könne fahrrad- und fußgängerfreundlicher werden. HS-/dewe