Gänsehaut garantiert: Herry und Almuth in der WerkStadt

WITTEN „Wir starten mit unserem alten Repertoire ins neue Jahr“, so eröffnete Almuth Keller am Samstagabend das Konzert in der WerkStadt. Es folgten bekannte Pop/Rock-Stücke, die das Duo „Herry und Almuth“ jazzig aufspielte.

von Von Michael Volmer

, 12.01.2009, 10:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Augen geschlossen, in die Musik versunken. Herry und Almuth leben ihre Musik auf der Bühne.

Die Augen geschlossen, in die Musik versunken. Herry und Almuth leben ihre Musik auf der Bühne.

Das abrupte Heben und Senken der Stimme zeigte ihr großes Können und passte perfekt zum akzentuierten Spiel von Herry Friede an der Akustikgitarre. Leidenschaftlich und zugleich mit einer gewissen Lässigkeit brachte der Musiker die Töne auf den Punkt. Lieder von Stevie Wonder, Cat Stevens, James Taylor, Bob Marley und vielen anderen bekamen eine jazzig- groovige Note.

Meist im Tempo etwas gedrosselt, erzeugten die Cover-Songs eine entspannte und zugleich aufgeladene Stimmung. Besonders aufmerksam hörte das Publikum bei einem afrikanischen Lied zu, von dem Almuth Keller verriet, dass sie den Inhalt gar nicht kenne. Das Publikum schien in Gedanken versunken, jeder unternahm im Kopf eine eigene Übersetzung des emotionalen Stückes. Manchmal sagt Musik eben mehr als Worte.