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Gardenkamp: Ausbau-Kritik nur ein Ansinnen

BAROP Die Grünen werfen Professor Uwe Clausen vom Arbeitskreis Verkehr des Vereins "Wissenschaft in Dortmund" vor, dieses Unversitäts-Gremium als Anlieger der Straße "Am Gardenkamp" für persönliche Interessen zu missbrauchen.

von Von Peter Bandermann

, 02.09.2008

Der Verein hatte in der vergangenen Woche die Ausbaupläne für den Gardenkamp kritisiert. Ralf Biehl und Barbara Brunsing vom Ortsverband der Grünen verstehen die Kritik des Arbeitskreises Verkehr als "Ansinnen", mit dem Prof. Clausen seine persönlichen Interessen "notdürftig mit dem Ansatz eines Verkehrskonzeptes für das Uni-Umland zu kaschieren" versuche. Die Vorschläge des Vereins seien weder neu noch innovativ. Deren Tenor laute: "Alle Straßen ausbauen, nur den Gardenkamp nicht." Mit seiner Forderung, die Universitätsstraße auszubauen, missachte der Arbeitskreis die Interessen der Anwohner des Vogelpothswegs, der Ostenbergstraße und des Lehnertwegs sowie den Naturschutz. Der Vorsitzende der CDU-Ortsunion Eichlinghofen, Otto Rüding, erneuerte die Kritik seiner Partei: Der Gardenkamp-Ausbau belaste die Anwohner in Eichlinghofen und sei eine verkehrspolitische Fehlentscheidung. Wer den Ausbau der kleinen Verbindungsstraße zwischen der Stockumer Straße und der Universität durchsetze, verpasse den Bürgern des Stadtteils einen Schlag.