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Gardenkamp gegen Uni-Süd-Tangente

BAROP Wie der Verkehr auf der Stockumer Straße gehen auch die Pläne und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation nur schleppend voran. Im Gegensatz dazu wird die Diskussion über den Verkehr und seine Entwicklung aber hitzig geführt.

von Von Julia Schemmer

, 30.11.2007

Dies wurde auch bei einer Veranstaltung der CDU-Ortsunion am Mittwoch deutlich. Zu Gast war Bernd Schulte vom Tiefbauamt, der Parteimitglieder und Anwohner über die aktuelle Situation und die Zukunft der Umgebung informierte. „Die Stockumer Straße ist eine der bedeutendsten Verkehrswege im Dortmunder Süden. Dementsprechend hoch ist die Verkehrsbelastung“, sagte der Diplom-Ingenieur.

Pläne von SPD und Grünen - Pläne der CDU

Deshalb wollen SPD und Grüne den Gardenkamp weiter ausbauen und nicht, wie von der CDU gefordert, die Uni-Süd-Tangente gen Westen fortführen. Sehr zum Ärger der Baroper, besonders jener, die in der Siedlung am Gardenkamp ein ruhiges Zuhause suchten. Die Mehrheit der Anwesenden am Mittwoch forderte daher, die Uni-Süd-Tangente weiter auszubauen, da „der Verkehr dort, ohne jemanden zu belästigen, abgeführt werden kann“, wie ein Anwohner meinte.

Kostenfrage

„Außerdem kostet der Gardenkamp-Ausbau deutlich mehr.“ Andere machten ihrem Ärger mit anderen Argumenten Luft: „Die Anwohner des Gardenkamp, die für die neue Straße Land abgeben müssen, wurden noch nicht mal gefragt.“

Feinstaub-Debatte

Gerade im Zuge der Feinstaub-Debatte wollen die Baroper endlich eine schnelle Lösung sehen und plädieren für Messungen an der Stockumer Straße. „Hochrechnungen zu Folge ist in Hombruch alles im grünen Bereich“, versuchte Bernd Schulte die Anwesenden zu beruhigen. In einem Punkt waren sich aber alle einig: 40 Jahre Diskussion im Stadtrat sollten reichen, um „die Kuh endlich vom Eis“ zu holen.