Gasversorgung im Dortmunder Süden wieder intakt

Weiter Probleme in Herdecke

300 Haushalte in Herdecke und in Dortmunds Süden waren seit Dienstag vom Gasnetz abgeschnitten. Die 40 betroffenen Dortmunder Haushalte und viele in Herdecke sind wieder versorgt. Etwas weniger als 100 Haushalte in Herdecke haben aber nach wie vor kein Gas. Das Problem ist bekannt, DEW 21 arbeitet an der Lösung.

SCHANZE

von Jens Skapski, Michael Schnitzler

, 02.09.2015, 17:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gasversorgung im Dortmunder Süden wieder intakt

zzDo- DEW Relining Neue Kanalisationsrohre werden in alte gezogen (Vahlensieck 24.1.2002)

Aktualisierung Freitag, 18.55 Uhr:

Wie der zuständige Energieversorger DEW 21 am Freitagnachmittag mitteilte, sind etwa zwei Drittel der vorübergehend vom Netz abgeschnittenen 300 Haushalte in Herdecke und Dortmund wieder mit Gas versorgt.

Darunter befinden sich laut DEW-Sprecherin Jana-Larissa Marx auch die 40 Haushalte auf Dortmunder Stadtgebiet. Jedoch müssen die DEW-Techniker die Zufuhr in jedem der betroffenen Haushalte wieder vor Ort einschalten. Wo dies am Freitag wegen Abwesenheit der Anwohner noch nicht geschehen ist, solle es am Samstag nachgeholt werden.

Etwas weniger als 100 Haushalte in Herdecke seien allerdings nach wie vor vom Versorgungsnetz abgekoppelt. Daher, so Marx, seien Techniker von DEW sowie von beauftragten Betrieben auch am Wochenende im Einsatz, um an der Behebung des Schadens zu arbeiten. 

Am Dienstag (1. September) war aufgefallen, dass sich Wasser in Gasleitungen befindet. Deshalb wurden die betroffenen Haushalte vom Gasnetz abgekoppelt. Einige Anwohner beklagten sich darüber, dass DEW 21 anschließend nicht kommuniziert habe, wann mit einer Lösung des Problems zu rechnen sei. 

Tatsächlich informierte der Energieversorger die Anwohner offenbar bis Donnerstag nicht flächendeckend über den Stand der Arbeiten. Erst am Donnerstag, so Sprecherin Jana-Larissa Marx, habe DEW Informationsschreiben verteilt.

Aktualisierung Donnerstag, 17.06 Uhr:

DEW arbeitet weiter mit rund 50 Mitarbeitern daran, nach einem Wasserbruch das Wasser aus dem Gasnetz zu pumpen. Es sind noch 38 Haushalte auf Dortmunder Stadtgebiet betroffen, vor allem an der Hagener Straße und dem Schützengrund, weitere 133 Haushalte in Herdecke.

Straßenzug für Straßenzug wird das Wasser zuerst aus den Haupt-, dann aus den Nebenleitungen geholt. Erst dann wird die Gasversorgung wieder angedreht. Nach Angaben von DEW-Sprecherin Jana-Larissa Marx drehen im anschluss daran DEW-Mitarbeiter den jeweiligen Hausanschluss wieder auf.  

Ursprungsmeldung Mittwoch, 17.28 Uhr:

Im Norden von Herdecke – an der Grünstraße – kam es am Dienstag um 12 Uhr infolge eines Wasserrohrbruchs zu Problemen in der Gasversorgung. Nach Angaben der DEW drang ausgetretenes Wasser in die Gasleitungen ein und schränkte die Versorgung von 190 Haushalten im Bereich der Stadtgrenze ein.

Im Dortmunder Süden sind nur vereinzelte Häuser betroffen.  Es sei kein Gas ausgetreten, sagte Sprecherin Jana-Larissa Marx auf Anfrage. Auch das Wasserleck konnte schnell ausgemacht und verschlossen werden. Die Störungen in der Gasversorgung dauern jedoch weiterhin an.

Wasser macht Gasleitungen unbrauchbar

Das Problem: Solange Wasser in den Gasleitungen ist, sind sie unbrauchbar. 20 Mitarbeiter der DEW sind deshalb zur Zeit gemeinsam mit zehn Kolonnen externer Baufirmen vor Ort, um die Gasleitungen leer zu pumpen. Bis zum Abschluss der Arbeiten wird es nach Angaben des kommunalen Energieversorgers weiterhin Probleme mit der Gasversorgung der betroffenen Bewohner geben. Vereinzelt müssen auch private Hausanschlüsse freigepumpt werden.

Wann die Haushalte wieder mit Gas versorgt werden können, ist derzeit noch unklar. Die Arbeiten sollen aber noch voraussichtlich bis Freitag andauern.

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