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"Gegen Etikon können wir einfach nicht gewinnen"

Billard: EM-Silber für DBC Bochum

Am Ende holte sich Etikon, die Übermannschaft aus den Niederlanden, die Krone der Billard-Europameisterschaften für Mannschaften. Wieder einmal hatte sie gewonnen - wieder einmal gegen die Bochumer Vertretung vom DBC mit Fabian Blondeel, Thomas Nockemann und Ludger Havlik.

RONCHIN

von Von Nils Rimkus

, 14.04.2014 / Lesedauer: 2 min
"Gegen Etikon können wir einfach nicht gewinnen"

Die Vize-Europameister Fabian Blondeel (von links) , Thomas Nockemann und Ludger Havlik vom DBC.

"Wir können gegen Etikon einfach nicht gewinnen", konstatierte DBC-Geschäftsführer Paul Kimmeskamp. Tatsächlich besteht das Team von Etikon aus drei mehrfachen Einzel-Europameistern - was sie auch zeigten. Im Finale um den Titel hatte Fabian Blondeel im Einband gegen einen "galaktisch" aufspielenden Jean-Paul de Bruijn keine Chance. Als Ludger Havlik im kleinen Cadre gegen Henri Tillemann verlor - der Ex-DBCer Tillemann benötigte zwei Aufnahmen für die 250 Punkte - war das Finale entschieden, da der DBC nicht mehr gewinnen konnte. Somit wurde die laufende Partie im Cadre 71/2 zwischen Thomas Nockemann und Patrick Niessen abgebrochen.Gruppensieger "Wir konnten unsere Glanzleistung vom Morgen im Halbfinale gegen das ungeheuer starke Team von Sueca aus Spanien nicht wiederholen", bedauerte Paul Kimmeskamp. Am Samstag hatte sich der DBC mit einem 4:2-Sieg über Ausrichter und Lokalmatador Ronchin sowie einem 3:3 gegen Chartres den Gruppensieg gesichert. Gegen BCCO Ronchin gewannen Havlik und Nockemann sicher ihre Partien gegen Djoubri und Florent, lediglich Blondeel unterlag knapp gegen Villiers. Gegen Chartres reichte ein Unentschieden. Gerimont glich erst im Nachstoß gegen Havlik aus, Nockemann schlug den in ihrem Team eingesetzten Schweizer Gretillat überzeugend, Blondeel verlor äußerst knapp gegen Justice.Frühschicht Am Sonntagmorgen hieß der Halbfinalgegner dann Sueca, die sich in ihrer Gruppe zuvor ein tolles Duell mit dem Spitzenteam von Etikon geliefert hatte. Die Bochumer liefen gegen die Spanier zur absoluten Hochform auf: Nockemann besiegte Cuenca in einer Aufnahme im Großcadre. Blondeel legte mit einem 120:24 in sechs Aufnahmen im Einband gegen den starken Dave Christiani nach, weshalb die Partie von Havlik nicht mehr zu Ende gespielt wurde. Im Finale konnte der DBC Bochum die Leistung des Halbfinals nicht wiederholen, die nötig gewesen wäre, um Etikon zu schlagen. "Es hat nicht zu Gold gereicht, aber wir sind trotzdem sehr zufrieden", bilanzierte Paul Kimmeskamp.