Gelsenkirchener Musiktheater ist für den "Faust" nominiert

Theaterpreis

Künstler des Gelsenkirchener Musiktheaters und der Deutschen Oper am Rhein sind für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. Der Deutsche Bühnenverein vergibt den Preis zum zehnten Mal. Zweimal Hoffnung auf den Preis darf sich das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier machen.

GELSENKIRCHEN

, 08.09.2015, 15:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gelsenkirchener Musiktheater ist für den "Faust" nominiert

Die Gelsenkirchener Ballettchefin Bridget Breiner ist wieder für den Theaterpreis "Der Faust" nominiert.

In der Kategorie „Choreografie“ wurde Bridget Breiner (Foto) für ihren Ballettabend „Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“ vorgeschlagen. 2013 gewann die Ballettdirektorin den Preis für „Ruß“. Außerdem nominiert als beste „Darstellerin Tanz“ ist Kusha Alexi in der Titelrolle von „Charlotte Salomon“.  

Unter die letzten drei im Bereich „Sängerdarsteller Musiktheater“ hat es Elena Sancho Pereg als Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“ in der Inszenierung der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf / Duisburg, geschafft. Der Faust im Bereich „Lebenswerk“ verleiht der Deutsche Bühnenverein an Opernsänger Franz Mazura.  

Dies sind alle Nominierten in den acht Kategorien:

Regie Schauspiel:

  • Gernot Grünewald, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“, Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen;
  • Ryan McBryde, „1984“, Altes Schauspielhaus und Komödie im Marquardt Stuttgart;
  • Jette Steckel, „Die Tragödie von Romeo und Julia“, Thalia Theater Hamburg

Darstellerin/Darsteller Schauspiel:

  • Kristian Bader, Adolf Hitler in „Er ist wieder da“, Altonaer Theater Hamburg;
  • Lina Beckmann, Ella in „John Gabriel Borkman“, Deutsches Schauspielhaus Hamburg;
  • Bibiana Beglau, Mephisto in „Faust“, Bayerisches Staatsschauspiel München

Regie Musiktheater:

  • Andrea Breth, „Jakob Lenz“, Oper Stuttgart - Koproduktion mit La Monnaie/De Munt Brüssel und der Staatsoper Berlin;
  • Tobias Kratzer, „Die Meistersinger von Nürnberg“, Badisches Staatstheater Karlsruhe
  • Lydia Steier, „Perelà – Uomo di fumo“, Staatstheater Mainz

Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater:

  • Seth Carico, Kassandra in „Oresteia“, Deutsche Oper Berlin;
  • Barbara Hannigan, Marie in „Die Soldaten“, Bayerische Staatsoper München;
  • Elena Sancho Pereg, Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

Choreografie:

  • Bridget Breiner, „Salomon: Der Tod und die Malerin“, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
  • Jan Pusch, „Welcome to your world“, Staatstheater Braunschweig
  • Helena Waldmann, „Made in Bangladesh“, Theater im Pfalzbau Ludwigshafen - Eine Produktion von Helena Waldmann und ecotopia dance productions in Koproduktion mit Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Les Théâtres de La Ville de Luxembourg, Goethe-Institut Bangladesh (BD), Burghof Lörrach (D), Forum Freies Theater Düsseldorf, Tollhaus Karlsruhe, Kurtheater Baden

Darstellerin/Darsteller Tanz:

  • Kusha Alexi, Charlotte in „Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
  • Alicia Amatriain, Teufel in „Die Geschichte vom Soldaten“ im Rahmen des Ballettabends „Strawinsky HEUTE“, Stuttgarter Ballett
  • Renate Graziadei in „Transition“, Studio laborgras Berlin

Regie Kinder- und Jugendtheater:

  • Tim Etchells / Robin Arthur (Forced Entertainment), „Das unmöglich mögliche Haus“, Theater an der Parkaue Berlin Eine Produktion von Forced Entertainment und Barbican (UK) Produktion in Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue
  • Babett Grube, „Tigermilch“, Junges Schauspiel Hannover
  • Jürgen Zielinski, „Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück“, Theater der Jungen Welt Leipzig

Bühne/Kostüm:

  • Victoria Behr, „der die mann“, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin;
  • Anne Neuser, „Der Idiot“, Oldenburgisches Staatstheater;
  • Harald B. Thor, „Die Soldaten“, Bayerische Staatsoper München
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