Gemeinschaftserfolg: Ruhr-In-Line Skaterbahn kommt

Förderbescheid übergeben

Ein "neues touristisches Premiumprodukt" soll sie sein: die zwölf Kilometer lange Ruhr-In-Line Skaterbahn um den Kemnader See. Die Umsetzung ist jetzt sicher - am Freitag kam der offizielle Förderbescheid der Bezirksregierung Arnsberg. 80 Prozent der vier Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt das Land NRW.

WITTEN/BOCHUM

10.06.2011, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine eigene Loipe nur für Skater. Dieser Wunschtraum aller Inline-Fans soll rund um den Kemnader Stausee verwirklicht werden.

Eine eigene Loipe nur für Skater. Dieser Wunschtraum aller Inline-Fans soll rund um den Kemnader Stausee verwirklicht werden.

In einem Arbeitskreis hatten Stadt Witten und WABE zuletzt an der Entwicklung eines Konzeptes für die zukünftige Ausrichtung und Zielsetzung der Freizeitaktivitäten am See mitgewirkt. „Dass die zwölf Kilometer lange und beleuchtete ‚Ruhr-In-Line Skaterbahn’ als wichtiger Baustein dieses Konzeptes nun tatsächlich gefördert wird, ist ein toller Erfolg – nicht nur für die Skater, sondern auch für alle anderen Ausflügler, deren Wege dank der Skaterbahn künftig konfliktfrei verlaufen“, freut sich auch Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.   Nachdem der endgültige Bescheid über die Förderung vorliegt, werden sofort die weiteren Planungen beginnen, die Bauausführung erfolgt unmittelbar nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens und wird in Teilabschnitten durchgeführt, um die Beeinträchtigungen des laufenden Betriebes so gering wie möglich zu halten.  

Die Freizeitzentrum Kemnade GmbH hatte an dem Wettbewerb Erlebnis.NRW teilgenommen und wurde von einer unabhängigen Jury als Projekt ausgewählt, das im Rahmen des Ziel 2-Programms NRW gefördert wird. Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen cirka vier Millionen Euro. Die Maßnahme wird mit 80 Prozent durch das Land NRW/EU (3,2 Millionen Euro) gefördert. Die verbleibenden Kosten von 800.000 Euro tragen die Gesellschafter der Freizeitzentrum Kemnade GmbH entsprechend ihrem Gesellschaftsanteil.