Gerangel auf hohem Niveau

Offensivplätze noch nicht besetzt

Wie es in seiner Defensivabteilung für das Spiel in Fürth aussieht, hat Peter Neururer am Freitag schon mal verraten. Offen ließ der Trainer jedoch, wer die vier Positionen in der Offensive besetzen wird.

BOCHUM

von Von Uli Kienel

, 13.09.2013, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Tiffert steht wegen muskulärer Probleme für das Spiel in Fürth nicht zur Verfügung.

Christian Tiffert steht wegen muskulärer Probleme für das Spiel in Fürth nicht zur Verfügung.

"Ich hoffe mal, dass es da in unserer letzten Trainingseinheit ein Gerangel auf hohem Niveau geben wird", erklärte Bochums Trainer bei der Pressekonferenz am Freitag. "Niemand ist gesetzt, aber wir haben da viel Qualität." Außerdem möchte Neururer "den Innendruck hochhalten" und erst am heutigen Samstag mit den frischesten Eindrücken entscheiden, wer noch in die Startformation rückt.

Wie gesagt, die Defensive steht: Vor Torwart Andreas Luthe setzt sich die Abwehrkette aus Slawo Freier, der wieder einsatzbereit ist, Marcel Maltritz, Patrick Fabian und Jonas Acquistapace zusammen. Nominiert für die Doppel-Sechs sind die bewährten Kräfte Florian Jungwirth und Danny Latza. Allerdings rechnen Beobachter damit, dass Bochums Trainer für die Offensive auf Tasaka, Cwielong, Sukuta-Pasu und Aydin zurückgreifen wird. Definitiv nicht zur Verfügung steht Christian Tiffert, bei dem muskuläre Probleme festgestellt wurden.

Wie er den Tabellenführer am Sonntag in Verlegenheit bringen will, davon hat Peter Neururer konkrete Vorstellungen. Mit frühen Attacken soll der VfL den Gastgeber unter Druck setzen. "Alle sind in Top-Verfassung. Wir sind tatendurstig und wollen dem Tabellenführer einiges abverlangen."

Keine 0:2-Vorgabe

Was er seinen Spielern nicht mehr mit auf den Weg geben wird, ist die Vorgabe, die noch vor dem Spiel gegen den SC Paderborn ausgegeben wurde. "Da habe ich ihnen gesagt, sie sollen so ins Spiel gehen, als würden sie schon 0:2 zurückliegen. Das haben einige dann doch zu wörtlich genommen." Bekanntlich drehten die Bochumer das Spiel gegen die Ostwestfalen nach einem 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg.

Der VfL Bochum rechnet damit, dass er beim Spiel in Fürth von rund 400 Fans unterstützt wird. Die Gastgeber erwarten am Sonntag etwa 10 000 Zuschauer in der Trolli-Arena.