Germany

Don Winslow

"Mein Name ist Frank Decker. Ich spüre vermisste Personen auf." Nachdem Don Winslow seinen Ermittler den Polizeidienst hat quittieren lassen, um ein Jahr lang ein vermisstes Mädchen zu suchen, schickt der Autor seinen Pro-tagonisten diesmal zum Ermitteln nach "Germany".

13.03.2016, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Germany

Seinem Freund Charlie Sprague, einem milliardenschweren Bauunternehmer aus Florida, ist seine geliebte Frau abhandengekommen. Er bittet seinen Freund Decker um Hilfe.

Die beiden stehen sich nahe, haben im Irak-Krieg bei den Marines gekämpft und getötet. Sprague hat Decker das Leben gerettet und dafür mit einem entstellten Gesicht bezahlt. Krieg verbindet.

Showdown

Winslow braucht kaum mehr als den kurzen Prolog, um seine Leser in die Story zu ziehen. Atemlos begibt man sich mit Decker auf die Suche nach Kim Sprague, begleitet ihn in deutsche Großstädte und Rotlichtviertel und zum großen Showdown nach Erfurt.

Man schaut ihm beim Töten und Verlieben zu und freut sich am Ende, dass ihn der Auftrag zwar einen Freund und viele Illusionen kostet, aber wenigstens seine Mission, die Suche nach Vermissten, finanziell absichert. Die Thriller-Serie kann also weitergehen.

 

Don Winslow: Germany, 384 S., Droemer, 14,99 Euro, ISBN 978-3-4263-0430-3.

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