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Geschickt geschossen

von Peter Bandermann

, 22.11.2007

Gerd Alda ist ein unangenehmer Gegner, weil er mit seinen Kontrahenten hart ins Gericht geht. Mit ihm einen Streit auszutragen erfordert Härte. Auch in der SPD.

Sein Mandat mit sexuellen Belästigungen und der Bargeldaffäre im Amt des Oberbürgermeisters in einen Topf zu werfen mag zu den Spielregeln der Rathaus-Kontroversen gehören, ist aber ein Schuss mit der Schrotflinte aus kurzer Distanz.

Sollte sich die in Hombruch sonst sehr brav agierende CDU mit ihrer Rechtsauffassung durchsetzen, wird Alda abtreten müssen. Sofort.

Die CDU hätte zweierlei bewirkt. Erstens Recht durchgesetzt und zweitens einen Kontrahenten aus dem Weg geräumt, wozu sie mit politischen Mitteln bislang nicht in der Lage – weil der Wortgewalt eines Herrn Alda nicht gewachsen – war.