Gewerkschaft: Opel streicht weniger Jobs

Hoffnung beim Autokonzern

BOCHUM/FRANKFURT Bei der Sanierung des Autobauers Opel werden nach Einschätzung der IG Metall weniger Jobs gestrichen als zunächst geplant. Betroffene Bochumer Werkarbeiter sollen möglichst Jobangebote in anderen Werken erhalten.

von dpa

, 13.08.2010, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ursprünglich hatte Opel geplant, von europaweit 48 000 Jobs 8000 abzubauen, von denen wiederum die Hälfte auf Deutschland entfallen sollte. Am härtesten sollte es den Standort Bochum mit 1800 Streichungen treffen. Es werde daran gearbeitet, möglichst vielen Opel-Werkern aus Bochum Alternativen in den anderen Werken anzubieten. Genaue Zahlen wollte Schild nicht nennen. Der Abbau der Jobs in Belgien, Großbritannien und Spanien ist hingegen bereits weitgehend vollzogen. Nach früheren Aussagen aus dem Betriebsrat können sich insbesondere die Opel-Arbeiter in Eisenach ihrer Jobs relativ sicher sein, weil dort voraussichtlich der neue Kleinwagen „Junior“ gebaut werden soll. Eine offizielle Entscheidung dazu ist aber noch nicht gefallen.