Gewitter und Starkregen in NRW sorgen für viele Feuerwehreinsätze – noch keine Entwarnung

Unwetter

In der Nacht zu Freitag hat es in NRW stark geregnet. Während die Feuerwehr in einer Stadt im Ruhrgebiet mehr als 70 Mal ausrücken musste, blieb es 10 Kilometer weiter vergleichsweise ruhig.

NRW

04.06.2021, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Starkregen und Gewitter haben in Teilen von Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen der Feuerwehr und Polizei geführt.

Starkregen und Gewitter haben in Teilen von Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen der Feuerwehr und Polizei geführt. © picture alliance/dpa/Feuerwehr Bottrop

Starkregen und Gewitter haben in Teilen Nordrhein-Westfalens zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr und Polizei geführt. Etwa in Laer (Kreis Steinfurt) sei ein Bach übergelaufen und habe zu Überflutungen auf Straßen geführt und Keller vollaufen lassen, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen, 4. Juni. Insgesamt seien am Donnerstagabend rund 50 wetterbedingte Einsätze verzeichnet worden.

Auch im Ruhrgebiet kam es durch starke Gewitter und große Starkregenmengen zu vollgelaufenen Kellern, ausgespülten Gullideckeln, überschwemmten Straßen oder Unterführungen. In der Nacht auf Freitag habe es allein in Mülheim 72 Einsätze gegeben, teilte die Feuerwehr am Morgen mit. In Essen sei es mit 11 Einsätzen dagegen vergleichsweise harmlos geblieben, sagte ein Polizeisprecher. 60 Notrufe gingen bei den Einsatzkräften in Bottrop ein, wie die Feuerwehr sagte. Wasser sei in Keller eingedrungen und habe Straßenzüge überschwemmt.

Unwetter bleibt auch am Wochenende

Im Bereich der Brakerstraße habe sich das Wasser auf einer Länge von rund 200 Metern teilweise einen Meter hoch gestaut. Dadurch waren mehrere angrenzende Gewerbebetriebe stark überflutet. Auch in Recklinghausen und Hamm wurden laut Polizei mehrere Straßen und Unterführungen überspült.

Auch am Freitag erwartete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in NRW nach zunächst nur örtlichen Schauern ab dem Mittag erneut Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel - teils auch unwetterartig. Am Samstag sei demnach wieder Starkregen möglich, allerdings weniger verbreitet als noch am Vortag und mit Schwerpunkt in der Osthälfte.

dpa

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