Glasapparatebauer präsentierte sein Handwerk

DASA

Thomas Blöß, Glasapparatebauer der TU Dortmund, präsentierte den Besuchern der DASA einen typischen Arbeitstag eines Glasbläsers und erklärte wie Glasfiguren, verschnörkelte Gläser und chemische Glasapparaturen gemacht werden.

DORSTFELD

von Von Janina Gärtner

, 12.10.2010, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Glasapparatebauer präsentierte sein Handwerk

Thomas Blöß bei der Arbeit. Das Spezialglas wird auf 600 Grad Celsius erhitzt.

"Man kann sich nicht vorstellen, dass die ganzen Sachen auf diese Weise aus Glas gemacht wurden." Jeder Gegenstand, ob kleines Vögelchen oder sogar ein Sparschwein, ist mit viel Fingerspitzengefühl und per Hand hergestellt worden. "Es gibt keine Maschine, die diese Sachen technisch herstellen kann. Den Glasbläser wird es immer geben", berichtet Thomas Blöß, der sich an der Universität jedoch hauptsächlich Glasapparaturen im Chemielabor widmet. Dazu gehören zum Beispiel die sonst schwer erwerblichen Schlangenkühler und Kugelkühler zur Destillation, Tropftrichter und Reagenzgefäße.

Neben der Glasbläserarbeit wurden in der DASA am Wochenende weitere Berufe vorgestellt. Bernd Wurzenrainer führte die Kinoorgel vor, auf der schon so manch ein Stummfilm begleitet wurde. In der "Textilfabrik" konnte man sich von den Arbeitsbedingungen der Menschen im 19. Jahrhundert ein Bild machen. Spiel- und Lernspaß hatten Kinder ab fünf Jahren bei der Sonderausstellung "Kopfüber Herzwärts", bei denen die Kleinen in 13 Zimmern mit rund 80 spannenden Spielen wissenswertes über ihre Körperfunktionen erfuhren.