Glühbirnen dürfen Theater nicht mehr erleuchten

Neue Herausforderungen

Seit 2009 kam das Aus in Etappen, doch jetzt ist das Ende der klassischen Glühbirne da. Und es stellt viele Theaterbetreiber vor neue Herausforderungen.

NRW

von Von Jana Hannemann

, 30.08.2012, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die klassische Glühbirne ist seit dem 1. September Geschichte.

Die klassische Glühbirne ist seit dem 1. September Geschichte.

Nicht unerwartet kommt der Glühbirnenwechsel dagegen für die Theaterhäuser im Ruhrgebiet. Im Theater Dortmund habe man beizeiten angefangen die Birnen auszutauschen. In der Milchstraßenskulptur im Foyer des Opernhauses seien neue Lichtleiter eingebaut, die auch keine Veränderung der Optik bedeuten würden. Problematischer sei die Situation im Zuschauerraum. „Hier haben wir ein besonderes Lampenraster an der Decke. Im Moment suchen wir noch nach einem Hersteller, der uns ein spezielles Gewinde liefern kann“, berichtet Pressesprecher Olaf Roth. Im Moment sei aber noch ein Altbestand an Leuchten vorhanden.

Auch das Schauspielhaus Bochum hat frühzeitig mit dem Tausch der Birnen begonnen. „Für die Beleuchtung des Gebäudes sind wir schon seit geraumer Zeit dabei Glühlampen gegen energiesparende Beleuchtungsmittel auszutauschen“, erzählt der Technische Direktor Hajo Kruse. S o sei zum Beispiel die gesamte Foyerbeleuchtung mit Energiesparleuchten ausgeführt. Dabei würde aber immer auf die passende Farbtemperatur geachtet. Einen kleinen Vorrat an klassischen Glühlampen hat sich das Schauspielhaus aber trotzdem angelegt. Dieser werde aber „so vorsichtig wie möglich verwendet“.

Auch das Theater in Essen hat sich eine kleine Sammlung bewahrt. Den Bühnenbildnern sei die Situation aber bewusst und es würde mit anderen Lichtmitteln gearbeitet. Kein großes Thema ist die Umstellung für das Dortmunder Konzerthaus. „Die meisten eingesetzten Leuchtmittel sind Energiesparlampen“, sagt Jan Boecker, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Energieeffizienz sei dem Haus schon immer wichtig gewesen. 

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