Gourmedo bringt Spitzenküche auf den Friedensplatz

Genießerfest bis Sonntag

Hummer, Kaiserkalb, Kobe-Beef - das sind nur drei der Köstlichkeiten, die es seit Donnerstag auf dem Friedensplatz zu essen gibt. Das Gastro-Festival Gourmedo spannt noch bis Sonntag seinen riesigen Schirm in der Dortmunder City auf. Wir sind am Eröffnungstag über das Gelände geschlendert.

DORTMUND

, 03.08.2017, 18:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Roman Neumann, Küchenchef im Vida, und Sarah Preiss (Service) servieren Kabeljau mit Süßkartoffel, Safranfenchel, Apfel und Koriander, dazu sommerlich Erfrischendes aus dem Glas.

Roman Neumann, Küchenchef im Vida, und Sarah Preiss (Service) servieren Kabeljau mit Süßkartoffel, Safranfenchel, Apfel und Koriander, dazu sommerlich Erfrischendes aus dem Glas.

20 Stände, viele neue Restaurants, ein prallvolles Kulturprogramm – die Gourmedo 2017 braucht nur noch „haltbares“, trockenes Wetter, um wieder ein Erfolg zu werden. Rund 40.000 Besucher, so schätzt Veranstalter Marcus A. Besler vom Westfalen-Institut, werden sich bis zum späten Sonntagabend über den Friedensplatz schlemmen. Besler hat seine Erfahrungswerte.

Zum siebten Mal auf dem Friedensplatz

Es ist die siebte Auflage des Genießerfestes im Schatten von Rat-, Stadthaus und dem riesigen Magic Sky über der Friedenssäule. Letzteren vermaßen zwei Angestellte eines Architekturbüros am Donnerstagmittag beim Stäbchen-Tafeln mit Sushi ganz genau aus den Augenwinkeln.

„Wir kommen wieder, wenn die Spitze exakt über der Friedenssäule ausgerichtet ist“, sagten sie augenzwinkernd und ließen dann Milde walten: „Wir sind zufällig in unserer Mittagspause hier vorbeigekommen. Das Angebot finden wir sehr ansprechend.“ 

Die gebotene Vielfalt wird gelobt

Ganz gezielt gehen zwei Freundinnen aus der Generation über 50 zur Gourmedo. Beim Eisschlecken der Kreationen von der Sylter Eismanufaktur sagen beide: „Wir waren immer schon hier, schätzen die Vielfalt, und dass man auch neue Restaurants kennenlernt.“

So wie das Haus „Der Schneider“. Es gibt mit einem Doppelzelt sein Debüt auf der Gourmedo. „Wenn schon, denn schon“, lacht Jana vom Küchenteam um Phillip Schneider. Der 28-Jährige erkocht sich, seitdem er die Regie übernommen hat im Hotel Ambiente, mit junger, kreativer Küche höhere Weihen. Dem Magazin „Der Feinschmecker“ sind die Speisen à la Schneider zweieinhalb „F“ als Auszeichnung wert. In der nächsten Woche geht‘s am Freitag auf Sendung bei Kabel Eins mit „Mein Lokal, Dein Lokal – wo schmeckt‘s am besten“ (17.55 Uhr). 

Neulinge und alte Hasen bieten ihre Gerichte an

Gourmedo-Neuling ist auch der Familienbetrieb Mowwe. Alexander Mowwes Eltern, Gerlinde und Michael Mowwe, bauten vor zehn Jahren den Bauernhof in Lanstrop um in ein Hofcafé, das inzwischen auch Restaurant wurde.

Sohn Alexander lernte sein Kochhandwerk unter anderem im Hotel Budersand auf Sylt und in der Residenz in Essen-Kettwig. Pferde haben die Mowwes noch, denn auch als Ausflugsziel für Kutschfahrten und Kindergeburtstage sind die Lanstroper sehr gefragt.

Zu den Adressen der ersten Stunde gehören Dieckmann‘s, Stromberg und die Erleb-Bar.

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