Gregor Meyle rockt mit Rhythmus und Spaß an Musik

Zeltfestival Ruhr

Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche, ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade. Und um sein Publikum mitzureißen, griff er zu ungewöhnlichen Mitteln.

BOCHUM/WITTEN

von Stefanie Platthaus

, 27.08.2016, 11:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.

Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.

Für Gregor Meyle, der bis vor ein paar Jahren in Bochum-Langendreer lebte, wurde ein Traum wahr: „Ich hab damals zu meiner Frau gesagt, wenn wir mal hier auf der Piazza spielen...“ Am Freitag war es beim Zeltfestival Ruhr soweit und Meyle fuhr dafür groß auf: Eine elfköpfige Band begleitete ihn und seine Gitarre – ein kleines Orchester integriert. Geige, Posaune, Trompete und Flöten halfen dabei, das Zelt mit Meyles Sound zu füllen. Der Funke sprang vom ersten Augenblick an auf das Publikum über.

„Auf dieser Bühne standen schon richtig gute Stars – und jetzt wir. Das glaubt uns keiner.“ So gar nicht schüchtern zeigte Gregor Meyle, dass er auch mit großem Publikum umgehen kann. Entertainer-Qualitäten zeigte er durch viel Ansprache, Anekdoten an den richtigen Stellen und Sirtaki tanzen beim Gitarrespielen - das muss man erstmal nachmachen.

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Gregor Meyle rockt das Zeltfestival Ruhr

Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade. Und um sein Publikum mitzureißen, griff er zu ungewöhnlichen Mitteln.
28.08.2016
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Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
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Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
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Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
Gregor Meyle, bekannt für nachdenkliche ruhige Klänge, kann auch ganz anders. Am Freitag rockte er über zwei Stunden das Sparkassen-Zelt an der Kemnade.© Foto: Michael Printz
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Wer stille Momente erwartet hatte, bekam sie aber auch – zwischendurch bei Songs wie „Und dann kamst du“, „Flieg jetzt weiter“, „Frei mit dir“ und „Keine ist wie du“. Doch getragen wurde das Konzert von rhythmischen Songs mit irischen Einflüssen und viel Spaß an der Musik. Da konnte ein Song schon mal zehn Minuten dauern, weil der Geiger, der Drummer oder Meyle selbst einfach noch nicht aufhören wollten. Einfach nur mitschunkeln war auch schwierig: Bei „Das Schlimmste ist vorbei“, „Keine Macht den Pessimisten“ und „Ich bin dein Herz“ konnte man durchaus einen Foxtrott aufs Parkett legen.

Meyle spricht über Erfahrungen in Ansbach

Zum Ende des Konzerts äußerte sich Meyle zum Selbstmordattentat bei einem Musikfestival im Juli in Ansbach. Während er mit seiner Band auf der Bühne stand, ging ein paar hundert Meter weiter der Zünder hoch. „Schön, dass ihr trotzdem da seid in diesen Zeiten. Wichtig ist, dass wir das normale Leben weiter führen und nicht pauschalisieren.“

Pauschalisieren kann man auch bei diesem Konzert nicht: Nach der dritten Zugabe zog Meyle mit der ganzen Band um – in die Mitte der Halle. Akustisch und in ganz privater Stimmung ließ man den Abend ausklingen. Ein musikalisch sehr beeindruckendes Konzert, das ein richtig gutes Gefühl hinterlässt. Wegen der hohen Temperaturen verließen Band und Publikum schweißgebadet das Zelt – aber mit einem Lächeln im Gesicht.