Großbaustelle Musikzentrum sorgt für viele Fragen

Infocontainer geplant

Lärm, Staub, keine Parkplätze – wer rund um das künftige Musikzentrum wohnt oder arbeitet, wird mit gemischten Gefühlen den Baubeginn erwarten. Deshalb hat die Stadt Bochum an alle Anwohner geschrieben. Und Thomas Sichelt, Referent des Kulturdezernenten, bespricht anstehende Fragen vor Ort.

BOCHUM

von von Ronny von Wangenheim

, 11.08.2013 / Lesedauer: 2 min
Großbaustelle Musikzentrum sorgt für viele Fragen

Die Arbeiten an der Marienkirche gehen voran. Die Fenster wurden deshalb mit Brettern verkleidet.

Demnächst wird er im Marienstift anstehende Fragen besprechen. Private Mieter haben sich vor allem mit Fragen zum anstehenden Parkverbot an Sichelt gewandt. Seine Erfahrungen sind gut. „Wenn man Transparenz zeigt, ansprechbar ist, reagieren die meisten mit Wohlwollen.“Geplant ist ab Anfang 2014 einen Infocontainer aufzustellen. Sichelt: „Kulturelle Initiativen haben bereits Interesse daran bekundet.“ Noch steht nicht fest, wie der Container genutzt wird. Eins ist sicher: Von dort aus können Interessierte hinter den Bauzaun auf die Baustelle schauen und sich über den Bau und seinen Fortschritt informieren. Zur Zeit wird im Inneren der Kirche an der Schadstoffsanierung gearbeitet. Das betrifft den Ausbau der Fenster, bei dem Asbest frei werden könnte. Ab 13. September ist die Straße „Marienplatz“ südlich der Marienkirche dauerhaft geschlossen.

Der Gehweg der Humboldtstraße wird gesperrt, weil dort Materiallager und LKW-Abstellplatz eingerichtet werden. Neben das Grundstück der Jugendherberge kommen die Baubüros. Am 20. September beginnt die Baustelleneinrichtung. Danach werden die beiden kleinen Seitenanbauten der Marienkirche und das Hauptzugangsportal vor dem Turm abgerissen. Im Oktober rücken dann die Bagger an. Bis Weihnachten wird die Baugrube ausgehoben. Nach einer möglichen Winterpause werden dann im Frühjahr die Betonmischer angeworfen.

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