Großmutter des Angeklagten sagte aus

Todesdrama Stiepel

Der Prozess um das Todesdrama von Stiepel wird endgültig zur Geduldsprobe. Auch am dritten Verhandlungstag wollte oder konnte sich der 18-jährige Angeklagte nicht zu den Vorwürfen äußern.

BOCHUM

von Von Jörn Hartwich und Tom Eder

, 13.09.2011, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der 18-Jährige, der damals im Haus übernachtet hatte, ging vor die Tür, wollte angeblich nur eine Zigarette rauchen. Dann haute er mit einem Zug ab nach Berlin. Auch die Mutter und der Bruder des Angeklagten mussten am Dienstag in den Zeugenstand. Auch für sie wird es einer der wohl schwersten Momente ihres Lebens gewesen sein. Wie berichtet soll der Angeklagte die 17-jährige Schülerin in der Nacht auf den 3. April erwürgt haben. Mit einem Urteil ist voraussichtlich erst Anfang Oktober zu rechnen.