Grün-weißes Desaster

Westfalenliga 2

Statt des Angriffs auf die Tabellenspitze geriet das Gastspiel der DJK TuS Hordel beim Spitzenreiter ASC Dortmund zum Desaster. Die Grün-Weißen kassierten eine 1:8 (0:3)-Pleite und müssen sich endgültig von allen Aufstiegsambitionen verabschieden.

DORTMUND

von Von Martin Jagusch

, 11.05.2014, 18:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Grün-weißes Desaster

Fallobst: Ron Berlinski und die DJK TuS Hordel erlebten beim ASC Dortmund ein 1:8-Desaster.

Schon das Hinspiel gewann der ASC klar mit 6:1. "2:14 Tore im direkten Vergleich gegen den ASC. Das bekommt nicht jede Mannschaft hin", flüchtete sich Marcus Himmerich zunächst einmal in Sarkasmus, um anschließend zur Realität zurückzukehren. "Die Leistung der Mannschaft war absolut charakterlos. Weder die Einstellung stimmte, noch waren Wille und Leidenschaft vorhanden. Da war überhaupt keine Lust am Fußballsport zu verspüren. Dafür ist mir die Lust am Fußballsport erstmals in 34 Jahren am Sonntag vergangangen", fand Himmerich deutliche Worte."Ärmste Sau" Schon in der Anfangsphase verhinderte Torhüter Kevin Kampschäfer, den Himmerich nach dem Abpfiff als "ärmste Sau auf dem Platz" bezeichnete, einen Rückstand. Dann aber spielten die Grün-Weißen den Gastgebern im Aufbauspiel gleich drei Mal in Person von Stefan Grummel, Patrick Rudolph und Marvin Sell das Leder in die Beine. Aplerbeck zeigte sich dankbar ob solcher Geschenke und sorgte zwischen der 16. und 23. Minute mit drei Treffern für klare Verhältnisse. Von einem Aufbäumen der Hordeler war auch anschließend wenig zu spüren. Lediglich der lange verletzte Angreifer Dawid Ginczek versuchte seine Mannschaft nach der Pause noch einmal mitzureißen, neue Impulse zu setzen. Ein Versuch, der aber ebenfalls misslang.Desorientiert Der ASC spielte sich zwar nicht in einen Rausch, dies war gegen desorientierte Hordeler aber auch gar nicht nötig. Bereits nach 70 Minuten hieß es 8:0 für die Gastgeber, die Hordeler schlitterten geradezu auf eine zweistellige Pleite zu. "Davor hat uns dann aber Kevin Kampschäfer bewahrt. Aber acht Gegentore haben auch so gereicht. Die Niederlage geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Wir sind abgeschlachtet worden", so Himmerich. Einen Hordeler Treffer gab es dennoch. Nach Flanke von Philipp Dragicevic war Dustin Hoffmann mit dem Kopf zur Stelle. Gefreut hat sich darüber jedoch niemand mehr.DJK TuS Hordel: Kampschäfer, Sell, Bakenecker, Barrera (46. Ginczek), Severich, K. Rudolph, Berlinski (46. Hoffmann), Büscher, P. Rudolph, Grummel, Dragicevic.Tore: 1:0 (16.), 2:0 (18.), 3:0 (23.), 4:0 (51.), 5:0 (59.), 6:0 (64.), 7:0 (67.), 8:0 (70.), 8:1 (84.) Hoffmann.

 

 

 

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