Grundschüler werden über Zustand von Spielplätzen befragt

"Qualitätsoffensive Spielflächen"

Die Situation auf vielen Wittener Spielplätzen ist trostlos: Spielgeräte sind nicht vorhanden oder defekt. Das könnte sich bald ändern. Das Amt für Jugendhilfe und Schule hat die "Qualitätsoffensive Spielflächen" entwickelt. Grundschüler werden im Rahmen des Projektes befragt und dürfen mitbestimmen.

WITTEN

von Von Irene Steiner

, 11.05.2011, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Das ist ein straffer Zeitrahmen, der der Situation der Spielplätze geschuldet ist: Denn täglich werden Spielgeräte abgebaut“, begründete der Kinder- und Jugendbeauftragte Gerd Kinski am Dienstag im Jugendhilfe- und Schulausschuss das stramme Programm, das die Verwaltung in den nächsten elf Wochen stemmen will. In Heven war man schon und die Erfahrungen dort bestätigten die Erwartungen dieser Beteiligung der jüngsten Bürger: „Kinder verstehen sehr wohl und sehr schnell, um was es geht“, so Gerd Kinski. Doch nicht nur die Meinung der Grundschulkinder ist gefragt. „Wir machen parallel eine Onlinebefragung. Dabei wenden wir uns vor allem an Eltern von Kindern im Alter von null bis sechs Jahren“, so Kinski.

Mit den so gesammelten Daten soll natürlich etwas geschehen: „Nach den Sommerferien soll bis Ende Oktober ein Leitbild entstehen“, so Kinski. Dann soll ein Entwurf für einen Maßnahmenkatalog vorliegen. Der Rest des Jahres ist der Freiflächenplanung gewidmet, die bis Februar 2012 abgeschlossen sein soll. Ziel: Ein konkreter Maßnahmenkatalog, der bei der „Qualitätsoffensive Spielplatz“ zu sichtbar besseren Ergebnissen als im Moment führen soll. „Ende nächster Woche steht eine Abstimmung mit dem Planungsbüro an, bei der wir sehen, ob der Zeitrahmen zu halten ist“, fasste Gerd Kinski die nächsten Schritte in Worte.