Grundschulkinder können Hap-Ki-Do erlernen

Evangelisches Gemeindezentrum

Vier Grundschülerinnen tummeln sich im Sportraum des evangelischen Gemeindezentrums Aplerbecker Mark. Hier passiert immer donnerstags etwas außergewöhnlich – ein Selbstverteidigungskursus für Grundschulkinder.

APLERBECKER MARK

von Von Jörg Bauerfeld

, 07.02.2011, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grundschulkinder können Hap-Ki-Do erlernen

Nele haut zu. Die Sechsjährige hat schon im Kindergarten an einem Selbsbehauptungskursus teilgenommen. Jetzt lernt sie spielerisch die ersten Grundregeln der koreanischen Selbstverteidigungskunst Hap-Ki Do.

Die ebenfalls in Hap-Ki-Do ausgebildete Sonja Gradwohl bot einen Selbstbehauptungskursus an. Eine Mischung aus Koordinationsübungen, Fallschule und dem erlernen von leichten Selbstverteidigungstechniken. Das Angebot kam an, die Eltern waren begeistert.   "Ich wurde angesprochen, ob wir nicht auch nach der Kindergartenzeit etwas in dieser Art anbieten könnten", so Tobias Lohre – und so war das Hap-Ki-Do-Angebot die logische Konsequenz. Nur warum sind die Eltern so begeistert von dem Angebot? "Die Kinder lernen ihr Selbstbewusstsein zu stärken", sagt Ulrike Theile, Mutter von Johanna. "Sie bewegen sich viel, haben Spaß, tun aber auch etwas für ihre Disziplin. Aber alles spielerisch." Das die Kinder mit mächtig viel Spaß und mit noch mehr Dampf bei der Sache sind, zeigt sich nach einer kurzen Aufwärmphase mit Atemübungen und einer standesgemäßen Begrüßung. Vor allem die Balanceübungen, die Sonja Gradwohl und Tobias Lohre gemeinsam den wissbegierigen Schülern vormachen, sorgen für lautes Gekicher.

"Es ist ganz wichtig, dass die Kinder lernen mit ihrem Erlernten nicht die Schwächeren nieder zu machen", so Tobias Lohre. Der Respekt vor seinem gegenüber sei dabei ein ganz wichtige Sache. 

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