Günter Schröder übergibt nach 24 Jahren die Leitung

St. Josefshauses in Herbede

Das musikalische Duo auf der Terasse des Katholischen Altenzentrums St. Josefshaus Herbede spielte passende Songs wie „My Way“ und „Für mich soll´s rote Rosen regnen“. Nach fast 24 Jahren als Leiter des Altenheims übergab Günter Schröder den Schlüssel symbolisch an seinen Nachfolger André Löckelt weiter.

HERBEDE

, 02.07.2014 / Lesedauer: 2 min
Günter Schröder übergibt nach 24 Jahren die Leitung

Symbolisch übergab Günter Schröder (r.) den Schlüssel für das St. Josefshaus an Nachfolger André Löckelt.

„Der Aufsichtsrat und das Gremium haben sich aber ebenfalls komplett für Löckelt entschieden.“ Dass der neue Geschäftsführer aus einer anderen Branche kommt ist kein Zufall. Schröder selbst kam – bevor er das St. Josefshaus leitete –  ebenfalls vom Vertrieb bei Karstadt. „Mir war wichtig, dass ich jemanden finde, der nicht aus dem Pflege- oder Altenheim-Bereich kommt. Da hat mich meine eigene Geschichte inspiriert. Man hinterfragt alles ganz anders und hat andere Ideen“, so der 64-Jährige. „Außerdem lernt man in der freien Wirtschaft auch mal Nein zu sagen. Es gibt nichts schlimmeres als Ja-Sager“, so Schröder. Sein Nachfolger Löckelt könne das.

Seit gut einem Jahr besucht der 37-Jährige Seminare, um sich auf den Job im Altenheim vorzubereiten. In den nächsten sechs Monaten soll es nach dem „learning by doing“-Prozess gehen. „Das Wichtigste, was mir Günter Schröder mit auf den Weg gegeben hat, ist, es dreht sich alles um das Wohl des Bewohners“, so Löckelt. Schröder, der auch nach dem halben Jahr Einführung noch für seinen Nachfolger da sein will, kann seinem Abschied wenigstens abgewinnen, dass er sich jetzt vermehrt um seine zweijährige Enkelin Johanna kümmern kann.

Schlagworte: