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Gut Steinhausen: Spektakulärer Brand ohne Spuren

Ermittlungen eingestellt

Drei Monate nach dem Feuer auf der historisch bedeutsamen Wasserburg Gut Steinhausen sind die Ermittlungen nach der Ursache eingestellt. Ohne Ergebnis. Wir liefern die Hintergründe, warum die Ermittler keine Spuren gefunden haben und wie es mit dem Grundstück weiter geht.

HOLZEN

, 17.09.2015 / Lesedauer: 2 min
Gut Steinhausen: Spektakulärer Brand ohne Spuren

Das alte Rittergut Steinhausen nach dem Brand.

„Es wurde weder eine eindeutige Brandursache festgestellt, noch gab es einen erkennbaren Ausgangspunkt des Feuers“, sagt Elmar Pleus, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Brandbeschleuniger seien nicht gefunden worden. Das Grundstück stand zum Zeitpunkt des Vorfalls zum Verkauf. Der Schaden laut Eigentümer: mindestens 250.000 Euro.

Große Flammen am frühen Morgen

Am 10. Juni war das Feuer frühmorgens auf der zu diesem Zeitpunkt unbewohnten kleinen Burg ausgebrochen. Die Flammen waren über mehrere Kilometer zu sehen. Rund um das historische Gemäuer befand sich ein kleiner Wohnbereich. Besonders bedeutsam und heftig in Flammen an diesem Juni-Morgen: der Wehrturm aus dem Jahr 1628.

Allerdings besteht laut Eigentümer Hoffnung, dass der Turm wieder aufgebaut werden kann. Nur das Dach und die Zwischendecken sind abgebrannt, die ein Meter dicken Mauern sind noch stabil.

Das städtische Denkmalamt hat die Wasserburg im Sommer begutachtet und Interesse ausgedrückt, den Ort zu erhalten. Die Geschichte des Rittergutes an der Grenze zu Westhofen lässt sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen.

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