Hagen wieder keine Reise wert

Basketball 1. Regionalliga

HAGEN Einmal mehr lohnte sich für die AstroStars die Fahrt zu einem Punktspiel nach Hagen nicht. Am Ende stand eine deutliche Niederlage.

von Von Ralf Rudzynski

, 07.03.2010, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andre Murray (l.) war mit 25 Punkten bester Werfer der AstroStars.

Andre Murray (l.) war mit 25 Punkten bester Werfer der AstroStars.

BBV Hagen - Bo. AstroStars

95:80

(25:27, 19:18, 27:17, 24:18)

Bei Kellerkind BBV setzte sich die deprimierende Bilanz bei Auswärtsspielen in der Volmestadt fort. Bis zur Pause sah es noch gut aus für die Bochumer, doch nach dem Wechsel konnten die Hausherren das Geschehen an sich reißen.

Aus Sicht der AstroStars war die Niederlage vermeidbar. "Sie musste nicht sein", zog Manager Hans-Peter Diehr Bilanz: "Die Niederlage war an sich vermeidbar, doch hatten wir eine Wurfquote, mit der kein eigener Erfolg möglich sein konnte." Der Manager belegte seine Einschätzung mit Zahlen: "Wir haben von 45 Zwei-Punkte-Würfen gerade 19 getroffen. Insgesamt lautete die Wurfbilanz 70:56 zu unseren Gunsten. Aber der Ball fiel zu oft überall hin - nur nicht in den Hagener Korb."

Hagen fand zwar besser in die Partie, doch bis zum Ende des ersten Durchgangs konnten sich die AstroStars von Coach Thorsten Morzuch eine Führung erarbeiten. Im zweiten Viertel führte Bochum zwischenzeitlich mit 42:38, doch nun folgten unglückliche Ballverluste, die Hagen nutzte und zur Pause auf einen Punkt heran war (44:45). Nach dem Wechsel lief bei Bochum nichts mehr. Mannschaftsspiel wurde durch Einzelaktionen ersetzt, die Wurfquote wurde immer schlechter, bei den Rebounds waren die Gäste ebenfalls zumeist zweiter Sieger. Das Fehlen von Sebastian Kleina war anzumerken. Zudem war Mathias Veit noch nicht wieder 100-prozentig fit. "All das passte ins Bild und war typisch für den gesamten Saisonverlauf", haderte Diehr.

Im dritten Viertel legte Hagen den Grundstein zum Erfolg und gewann diesen Abschnitt mit 27:17. Als die AstroStars auf 58:60 und 66:72 heran waren, keimte jeweils Hoffnung, aber die war spätestens beim Stand von 81:66 für den BBV erstickt. Dem Saisonende entgegen sehend, bilanzierte Diehr: "Die Niederlage ist kein Beinbruch. Man muss das einfach so hinnehmen."

Murray (25), Isreal (18), Veit (13), Niebrügge (10), Abraham, Friedrich (je 6), Hardebusch (2), Kindermann, Feldmann.