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Aktivkohle reinigt das Wasser

16.11.2007

Haltern Die Gelsenwasser AG hat gestern die Dosierung von Aktivkohle im Wasserwerk wieder aufgenommen - seit Ende 2004 zum ersten Mal wieder. Dies war nötig, weil durch die starken Niederschläge vom vergangenen Wochenende vermehrt Pflanzenschutzmittel in die Stever gelangt sind. Bei der Rohwasserkontrolle am Einlauf zur Talsperre Hullern, die der Talsperre Haltern vorgelagert ist, wurden für die Wirkstoffe Flufenacet und Isoproturon erhöhte Werte festgestellt. Dies sind Herbizide, die aus der Herbstbehandlung des Wintergetreides stammen. Gelsenwasser untersucht insgesamt an rund 50 Stellen im Einzugsgebiet des Wasserwerks Haltern regelmäßig das Rohwasser, speziell auch auf Pflanzenschutzmittel.

Die Aktivkohle wird - angepasst an die Rohwasserbelastung - bereits am Überlauf von der Talsperre Haltern (Nordbecken) in das Südbecken dosiert. Sie adsorbiert die PflanzenschutzmittelWirkstoffe, so dass diese erst gar nicht bis in die Versickerungsbecken zur Trinkwassergewinnung gelangen können. Die Kooperation mit der Landwirtschaft im Stevereinzugsgebiet hatte in den letzten Jahren zu wesentlich verringerten Einträgen von Pflanzenschutzmitteln in die Oberflächengewässer geführt.

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