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Heinis Töttchen

Sythen Um einen flotten Spruch ist Heini Tienken nie verlegen. Aber dem Wirt des "Alt Sythen" steht das Wasser bis zum Hals. Mit Strategie und Lebensweisheiten versucht er, zu retten, was zu retten ist.

04.11.2007

Heinis Töttchen

<p>Das "Alt Sythen" kommt unter den Hammer. Wirt Heini (Ludger Merfeld/r.) und Enkelin Rieke (Christel Schmalöer/2.v.r.) sind gespannt. Hilde Ostendorf (Steffi Schlüter/l.), Giärd Döscher (Stefan Alfermann (2.v.l.) und "Ansie" Kantsteen (Dirk Lensing) bleiben entspannt. Adam</p>

Irrungen, Wirrungen, Techtelmechtel, Liebe und Eifersucht füllen das plattdeutsche Lustspiel "Das Töttchenhotel". Die Theatergruppe des Heimatvereins Sythen begeisterte am ersten Spielwochenende im Pfarrheim und ließ mal den einen, mal den anderen Oberwasser gewinnen.

Wirt Heini (Ludger Merfeld) kocht leidenschaftlich gern. Was liegt da näher als der Kauf einer neuen Küche, in der er am liebsten seine münsterländischen Töttchen zubereitet. Nach einem Rezept, das Oma bereits überlieferte. Wäre da nicht die penetrante Hilde Ossendorf (Steffi Schlüter), der Heini 100 000 Euro schuldet. Dafür logiert die Dame ständig im Haus und attackiert den geplagten Wirt mit Verbesserungsvorschlägen für dessen Rezept.

Aber Heini bleibt "münsterländisch" stur. Längst hat er anderes im Sinn, um seine finanzielle Notlage zu beenden. Händeringend erwartet er Anton "Ansie" Kantsteen (Dirk Lensing), seines Zeichens Hotelfachmann und ein genialer Heiratskandidat für Enkelin Rieke. Ansie zeigt jedoch wenig Zielstrebigkeit. Stattdessen wirft er ein Auge auf die Angestellte Lotte Fegendank (Nicole Karwoth).

Rieke (Christel Schmalöer) flirtet heftig mit Giärd Döscher (Stefan Alfermann), einem Gast aus Münster, der sich allzu hilfsbereit zeigt. Nicht nur die Heizung repariert er, auch um Hilde Ossendorfs Auto ist er bemüht. Als Verkäufer Arthur Raffig (Bernd Schlüter) anreist, um das Geld für die Küche einzutreiben, gerät Heini mächtig unter Druck. Raffig benutzt seine Sekretärin und Freundin Trudi Willig (Angelika Bolle), um Heinis Strategie zu unterlaufen.

Wo bleibt die Liebe? "Die verfliegt wie Husten", meint Heini. Nur ums Geschäft geht es. Und "auch wenn der Papst aus Rom kommt", Heinis Töttchen bleiben Omas Töttchen.

Wer sich wie in diesem unterhaltsamen Stück am Ende frei schwimmt, das zeigt die Laienspielgruppe am 10. und 11. November sowie 17. und 18. November (samstags 19 Uhr - sonntags 16.30 Uhr) noch einmal im St. Joseph- Pfarrheim. Ellen Adam

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 6 Euro bei der Volksbank und Sparkasse in Sythen.

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