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Verzicht ist kaum zu erklären

09.11.2007

Haltern Bei der Debatte über Halterns Verzicht auf Mittel aus dem Landesprogramm "Kein Kind ohne Mahlzeit" wurde viel über die Bürgerstiftung gesprochen. Wir sprachen mit der Vorsitzenden Beate Mertmann.

Hat die Diskussion über den Landesfonds Auswirkungen auf das Engagement der Bürgerstiftung?

Mertmann: Nein. Wir haben immer gesagt, dass unsere Zusage vorerst für ein Schuljahr gilt. Anschließend werden wir uns im Vorstand zusammensetzen und die Entwicklung bewerten.

Der CDU-Fraktions-Vorsitzende Franz Schrief hat gesagt, die Beantragung der Mittel wäre ein Schlag ins Gesicht der Bürgerstiftung. Sehen Sie das auch so?

Mertmann: Nein, das würde ich nicht so empfinden. Ich merke auch, dass es kaum möglich ist, den Bürgern den Verzicht auf die Landesmittel zu erklären. Mit Blick darauf wäre ich froh gewesen, wenn die Stadt die 9400 Euro in Anspruch genommen hätte.

Wäre die Bürgerstiftung bereit gewesen, die dann noch fehlenden Elternbeiträge aufzubringen?

Mertmann: Ja. Für uns ist es wichtig, dass kein Kind aus finanziellen Gründen vom gemeinsamen Mittagstisch in der OGS ausgeschlossen wird. Dafür stehen wir auch in Zukunft ein, denn das Landesprogramm reicht ja lange nicht, um dieses Ziel zu erreichen. Die Stiftung darf und will keine Pflichtaufgaben der Stadt oder des Landes übernehmen.

Fragen: Thomas Liedtke

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