Hammermord: Zeugin reiste extra aus Polen an

Trauer um Partner

Trauer um den geliebten Partner, Tränen um die trügerischen letzten Lebenszeichen: Im Prozess um den mutmaßlichen Hammermord von Wattenscheid ist am Montag am Schwurgericht die langjährige Partnerin (49) des Getöteten zu Wort gekommen – die Zeugin reiste extra aus Polen an.

BOCHUM

von Von Werner von Braunschweig

, 26.11.2013, 08:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als mutmaßlicher Täter sitzt ein Landsmann (42) auf der Anklagebank – und schweigt. Die Staatsanwaltschaft hält ihn aufgrund von Indizien für dringend tatverdächtig. Laut Anklage soll er seinen Mitbewohner am 20. Oktober 2012 nach einem Streit mit einem Hammer erschlagen und die Leiche anschließend im Garten verscharrt haben. Fundament für die Mordanklage sind vor allem Handydaten. Die Anklage zeigt aber bereits Risse. Ein Sachverständiger für Telekommunikation hatte die Beweiskraft der Indizien zuletzt massiv erschüttert.

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