Hauptschule Derne: spielerisch in die berufliche Zukunft

DERNE Der Würfel ist gefallen – mit einem Brettspiel geht die Hauptschule Derne ab sofort neue Wege in der Berufsorientierung. Doch Würfelglück allein macht hier nicht die erfolgreiche Karriere aus.

von Von Arne Niehörster

, 23.06.2008, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spielerisch für die berufliche Zukunft lernen.

Spielerisch für die berufliche Zukunft lernen.

Die Schüler als Spieler durchlaufen vielmehr mit einer ihnen zugeordneten Identität verschiedene Spielphasen – von der Berufsfindung über die Bewerbung bis hin zur festen Arbeitsstelle. Und was die Hauptschüler hier auf spielerische Art und Weise kennen lernen, das nehmen sie für die eigene Zukunft mit.

In der Berufswelt orientieren 

Schulleiter Klaus Buchbinder ist überzeugt davon: „Den Jungen und Mädchen wird hier spannend die Orientierung in der Berufswelt vermittelt.“ Im Anschluss werden Spielsituationen mit den realen Erfahrungen der Jugendlichen verglichen und Lösungsstrategien für „echte“ Probleme im Unterricht erarbeitet.

Auf in den ersten Arbeitsmarkt 

Buchbinder sieht das Spiel als sinnvolle Ergänzung zu den Regelangeboten der Hauptschule an der Altenderner Straße. Etwa als Ergänzung zum Langzeitpraktikum. „Damit haben wir 44,5 Prozent unserer Abgänger einen Ausbildungsplatz im ersten Arbeitsmarkt vermittelt“, erklärt Buchbinder. „Es ist wichtig, sich frühzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten und -chancen zu informieren.“ Mit der neuen spielerischen Berufsorientierung erhofft er sich eine ähnlich gute Quote für das kommende Schuljahr.

  • Die spielerische Berufsberatung an der Hauptschule Derne läuft im Rahmen des Innovationsprojektes „Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit (RAA). Die Schule wird dabei mit 2000 Euro gefördert.
  • Die Hauptschüler werden dabei von Sozialpädagogen begleitet. Eine spielergänzende Internetplattform inklusive Forum runden das Betreuungsangebot ab. Es richtet sich im Speziellen an Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien.
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