Hauptschulen Mengede und Nette fusionieren

MENGEDE Die Zusammenführung der Hauptschulen (HS) Nette und Mengede rückt näher: Bereits zum Schuljahr 2009/10 sollen die ersten Schritte erfolgen.

von Von Beate Dönnewald

, 29.01.2009, 12:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Mengeder Hauptschule wird für die Zusammenführung saniert.

Die Mengeder Hauptschule wird für die Zusammenführung saniert.

Bis dahin werde laut Verwaltungsvorlage das Gebäude an der HS Mengede baulich optimiert. Dazu zählen die Brandschutzsanierung, die Erneuerung der naturwissenschaftlichen Fachräume und des hauswirtschaftlichen Bereichs und die Einrichtung für eine pädagogische Übermittags-Betreuung. Die Räume des Hauptschulgebäudes im Schulzentrum Nette können nach Auszug der Schüler dann das Heinrich-Heine-Gymnasium und die Albert-Schweitzer-Realschule nutzen. Bereits im Oktober 2008 hatte die BV die Zusammenführung der beiden Schulen angeregt – nachdem sich auch die zuständigen Schulkonferenzen dafür ausgesprochen hatten. Grund ist der deutliche Rückgang der Schülerzahlen im Hauptschulbereich. So haben die dreiHauptschulen im Bezirk Mengede in den vergangenen sechs Jahren einen Verlust von mehr als 25 Prozent zu verzeichnen.

Trotz einhelliger Zustimmung entdeckten die Bezirksvertreter aber dennoch zwei „Knackpunkte“ in der Vorlage. Zu unpräzise war Gerhard Kuck (CDU) die Formulierung, dass die Unterrichtscontainer auf dem Gelände des Schulzentrums im Zuge der Zusammenlegung „zum nächst möglichen Zeitpunkt abgebaut werden.“ „Für das kommende Schuljahr brauchen wir sie aber noch auf jeden Fall, damit wir die Schüler der Hauptschule Mengede während der Sanierungsphase im Schulzentrum unterbringen können“, nahm Schulleiter Joachim Eckardt Stellung.

Bauchschmerzen bereitete Erwin Bartsch (CDU) zudem, dass die für die Fachraumsanierung an der HS Nette eingeplanten 476 710 Euro nun in die Renovierung der HS Mengede fließen sollen. „Das müssen wir im Augen behalten, denn schließlich sollen ja Realschule und Gymnasium das Hauptschul-Gebäude anschließend nutzen und die brauchen auch vernünftige Fachräume.“  

  • Der Ratsbeschluss erfolgt am 26. Februar.
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