Hebel nun umlegen: Beherzter auftreten, eher umschalten

Regionalliga: SG 09 in Köln

Nur ein Punkt steht nach den ersten drei Spielen in der Regionalliga auf dem Konto der SG Wattenscheid. Natürlich hatten sich die Verantwortlichen einen erfolgreicheren Start erhofft. Von einem Stimmungstief will Trainer André Pawlak aber nichts wissen.

WATTENSCHEID

von Von Ralf Rudzybski

, 23.08.2013, 10:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seyit Ersoy ist wieder eine echte Alternative.

Seyit Ersoy ist wieder eine echte Alternative.

"Wir sind in der Realität angekommen", sagt der Coach, der mit seinen Mannen so schnell wie möglich ein Ausrufezeichen setzen möchte. Die anstehende Partie bietet dafür eine große Gelegenheit, denn am morgigen Sonntag (25.) geht es zum hoch gehandelten SC Fortuna Köln, der die letzte Spielzeit als Vize-Meister abgschlossen hat.Baustelle Offensive Bei vier Gegentreffern gibt es an der Wattenscheider Abwehrleistung - für einen Aufsteiger - nicht einmal sonderlich viel auszusetzen. Die weitaus größere Baustelle ist der erfolgreiche Torabschluss. "Wir müssen noch mehr Entschlossenheit und Konsequenz zeigen und natürlich auch häufiger aufs Tor schießen", erklärt der Coach und ballt die Faust: "Wir haben jetzt drei Spiele gehabt, um uns anzugucken, wie es in der Regionalliga läuft. Jetzt müssen wir anfangen, Punkte zu sammeln - egal wie." Die SG Wattenscheid 09 muss den Hebel aber auch mental umlegen, beherzter in die Regionalliga-Spiele gehen und im Mittelfeld schneller umschalten. Damit können und müssen die Schwarz-Weißen in der Domstadt anfangen. Die Kölner verfügen über eine gestandene Elf, die es konsequent ausnutzt, wenn ein Gegner diverse Schwächen zeigt. Solche Angriffspunkte darf 09 am Sonntag nicht bieten. Im Angriff wird sich eventuell eine weitere Option ergeben. Seyit Ersoy hat in der Vorwoche in der Reserve wichtige Spielpraxis bekommen, 90 Minuten durchgehalten und auch noch ein Tor erzielt. In Köln dürfte er vielleicht für einen Kurzeinsatz in Betracht kommen. Dass Wattenscheid 09 allmählich punkten muss, braucht nicht mehr sonderlich erwähnt zu werden. Die Kicker arbeiten in jeder Trainingseinheit hoch konzentriert daran, immer mehr an das entspechende Niveau heranzukommen. André Pawlak stärkt ihnen klipp und klar den Rücken: "Ich vertraue meiner Mannschaft zu 100 Prozent, dass sie sich in der Regionalliga behaupten wird." Eine Überraschung beim favorisierten SC Fortuna würde wie eine Initialzündung wirken.