Heimische Bauern unterwegs zur Demo nach Berlin

rnStaffelfahrt zur Bauern-Demo

Zahlreiche Bauern sind unterwegs nach Berlin zu einer Großdemo. Auch heimische Landwirte sind bereits am frühen Montagmorgen gestartet.

von Christiane Göke

Kreis

, 25.11.2019, 12:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit einigen halten wir in den kommenden drei Tagen Kontakt und berichten hier von ihrer Fahrt und den Eindrücken in der Bundeshauptstadt. Wir werden regelmäßig hier berichten und weitere Informationen rund um die Demo aufbereiten.

Nach mehreren Großdemos geht es für die Landwirte aus der ganzen Bundesrepublik nun nach Berlin. Einige heimische Bauern beteiligen sich an einer Staffelfahrt zur Bundeshauptstadt. Sie fahren eine bestimmte Anzahl an Kilometern und dann übernehmen die nächsten Landwirte.

Hier geht es zum Video der Borkener Zeitung vom Start der Landwirte:

Andere Landwirte, wie der Marbecker Christoph Aehling, fahren bis nach Berlin, um an der Demo teilzunehmen.

Er berichtet, dass viele von ihnen ihre Trecker mit Tiefladern bis kurz vor Berlin fahren und erst dann mit ihnen in die Stadt. Neun Treckerfahrer sind um 3 Uhr gestartet. Sie ziehen jeweils einen Tieflader mit jeweils zwei Treckern. 16 Lastwagen aus dem Raum Borken sind gegen 6 Uhr gestartet.

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Sechs bis sieben Stunden unterwegs

„Wir haben über Kontakte einen Landwirt kurz vor Berlin kennengelernt. Das ist unser Ziel für Montagabend. Dort werden wir übernachten und dann die letzten Kilometer am Dienstag in die Stadt fahren“, berichtet Aehling im Vorfeld. Er schätzt, dass sie mit den Lastwagen sechs bis sieben Stunden unterwegs sind. Die Kollegen, die von hier mit den Treckern fahren, werden wohl 13 bis 14 Stunden Fahrzeit vor sich haben.

Er berichtet, dass viele von ihnen ihre Trecker mit Tiefladern bis kurz vor Berlin fahren und erst dann mit ihnen in die Stadt. Neun Treckerfahrer sind um 3 Uhr gestartet. Sie ziehen jeweils einen Tieflader mit jeweils zwei Treckern. 16 Lastwagen aus dem Raum Borken sind gegen 6 Uhr gestartet.

Sechs bis sieben Stunden unterwegs

„Wir haben über Kontakte einen Landwirt kurz vor Berlin kennengelernt. Das ist unser Ziel für Montagabend. Dort werden wir übernachten und dann die letzten Kilometer am Dienstag in die Stadt fahren“, berichtet Aehling im Vorfeld. Er schätzt, dass sie mit den Lastwagen sechs bis sieben Stunden unterwegs sind. Die Kollegen, die von hier mit den Treckern fahren, werden wohl 13 bis 14 Stunden Fahrzeit vor sich haben.

Michael Kapell ist einer der Treckerfahrer, die Richtung Berlin unterwegs sind. Damit die Trecker die ganze Zeit rollen, sind sie mit mehreren Fahrern unterwegs. Damit sie sich in ihren Pausen gut ausruhen können, sind auch Begleitfahrzeuge unterwegs. So kann gewährleistet werden, dass die Trecker immer fahren.

Infos vom WLV

Laut Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband treffen sich Treckerfahrer um 10.30 Uhr in Bottrop, um sich der Staffelfahrt anzuschließen. Sie fahren von dort in einem polizeibegleiteten Konvoi nach Essen. Die Borkener haben dann bis Dortmund die Leitung des Treckerkorsos. Der Konvoi wird quer durch NRW fahren. Es geht von Bonn bis nach Bielefeld.

Für die Landwirte ist es nicht die erste Demo, aber wohl die größte, die in den kommenden Tagen stattfindet. Sie wollen auf ihre fehlenden Zukunftsperspektiven für ihre Familien aufmerksam machen. „Tausende Protestanten aus ganz Deutschland werden mit der Aktion am Montag und Dienstag abermals gegen weitere Ordnungsrechtsverschärfungen, vor allem im Zuge des Agrarpakets, die Stimme erheben.“

Vorbereitungen in Berlin

In Berlin selbst sind bereits erste Vorkehrungen getroffen werden. Da knapp 5000 Trecker und 10.000 Teilnehmer erwartet werden, gehen die Verkehrsinformationszentrale und die Polizei davon aus, dass der Verkehr in der Innenstadt zum Erliegen kommen wird.

Laut „Der Tagesspiegel“ sind die Bismarckstraße und der Kaiserdamm zwischen Ernst-Reuter-Platz und Witzlebenplatz als Parkplätze für die Trecker ausgeschildert. Laut Polizei ist dann in der Zeit von 6 bis 15 Uhr für die Fahrbahnen und die Mittelstreifen ein Halteverbotsbereich eingerichtet.

Zudem wird der Bereich komplett gesperrt, sobald die ersten Trecker einfahren. Es werde kein Individualverkehr, kein Lieferverkehr und kein Taxenverkehr zugelassen.

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