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Heinz Eikelbeck mit 85 Jahren gestorben

Ehemaliger Oberbürgermeister

Der ehemalige Oberbürgermeister Heinz Eikelbeck (SPD) ist am Mittwoch im Alter von 85 Jahren gestorben. Er litt an einer schweren Krankheit.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 03.06.2011

Heinz Eikelbeck war seit 1964 Mitglied der SPD-Ratsfraktion, leitete sie ab 1971. Nach der Eingemeindung von Wattenscheid wählte ihn der Rat zum ersten Oberbürgermeister der einst zweigeteilten Stadt. Er behielt dieses Amt bis 1994 inne, wurde drei Mal wiedergewählt. In seine Zeit fielen eine Reihe von wichtigen Entscheidungen - von der Einweihung des Ruhrstadions 1979 über die Anschaffung der Serra-Skulptur „Terminal“ am Hauptbahnhof, den Bau der U 35 und die Errichtung der Starlight-Halle. „Die Stadt umbauen, entwickeln, modernisieren und so den Menschen Perspektiven geben, das war eine Leitidee von Eikelbeck“, sagt Thomas Eiskirch, Vorsitzender der SPD.

„Er führte unsere Stadt in den schwierigen Zeiten der Umstrukturierung von Kohle und Stahl hin zu einem modernen Dienstleistungs- und Wissenschaftszentrum und gab dabei wertvolle Impulse“, würdigt Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) die Verdienste ihres Vorvorgängers. Heinz Eikelbeck wurde 1994 von Ernst-Otto Stüber (SPD) in seinem Amt beerbt. Er bekam 1995 den Verdienstorden des Landes NRW verliehen, wurde bereits nach seiner ersten Amtszeit mit dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet und 1990 zum Ehrenbürger der Ruhr-Universität ernannt. Die Stadt Oviedo, die mit Bochum unter Eikelbeck die Partnerschaft besiegelte, verlieh ihm 1994 den Ehrentitel „Adoptivsohn“ der Stadt Oviedo. „Heinz Eikelbeck hat sich für die Menschen interessiert, sehr direkt, mit viel Anteilnahme, aber gerne auch mit praktischen Vorschlägen, wie Probleme gelöst werden könnten. Das war eine der ganz großen Stärken von Heinz Eikelbeck“, erinnert sich SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Fleskes.