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Besser spät als nie

HERBERN Der Schein der Fackeln und der beleuchteten Weihnachtssterne tauchten den Herberner Ortskern am Samstagabend in ein warmes Licht.

von Von Bettina Nitsche

, 25.11.2007

Es wurde verstärkt durch die hell erleuchteten Geschäfte. Denn die Herberner Geschäftsleute luden zum traditionellen Dämmershopping. Nur eines war dabei in diesem Jahr anders: Erstmals fand der Einkaufsabend an einem Samstag statt.

"Das haben wir bewusst so gestaltet, denn samstags haben die Leute mehr Zeit in aller Ruhe zu stöbern und zu bummeln", begründete Thomas Ritz, zweiter Vorsitzender von Herbern Parat, diese Neuerung. Und genau diese Tatsache nutzten die Bürger zu einem unvergesslichen Eink    aufserlebnis mit Familienausflugscharakter.

Kleine Attraktionen

"Schließlich können wir am Sonntag ausschlafen", strahlte auch Leonhard und griff vergnügt in die Schale mit Weihnachtsplätzchen. Denn es war nicht nur irgendein Einkaufstag. Beim Dämmershopping wurde den Besuchern der Bummel richtiggehend versüßt. Weihnachtliches Gebäck, Glühwein und Co. aber auch Herzhaftes boten die rund 15 Geschäftsleute ihren Kunden. In jedem Geschäft gab es zudem kleine Attraktionen, mal Rabattaktionen mal Weihnachtliches.

Kein Wunder also, dass im Herberner Ortskern am Samstagabend alles andere als Ruhe herrschte. Kaum einer ließ es sich nehmen in den Läden vorbeizuschauen, die Atmosphäre zu genießen, ein ausführliches Pläuschchen zu halten oder aber der Aussicht noch vor Weihnachten einen warmen Geldsegen zu erhalten ein wenig nachzuhelfen.

Schnell angekreuzt

Denn 26 Millionen Euro waren da schon verlockend. Und so nutzen nicht wenige die Gunst der Stunde noch in letzter Minute schnell die hoffentlich richtigen Zahlen bei Mary Hanschmann in der Lottoannahmestelle anzukreuzen. Vorsichtshalber wurde anschließend schon einmal auf den eventuell kommenden Reichtum angestoßen.

Selbstverständlich mit Glühwein, denn angesichts des kalten aber dennoch herrlich trockenen Einkaufswetters schmeckte dieser besonders gut. Nach Hause gehen wollte da niemand so recht.

Die Läden waren mehr als gut besucht, kaum einer konnte widerstehen auf eine ausgedehnte Einkaufstour zu gehen. Und während Mama stöberte was das Zeug hielt, war manchem Papi ein Päuschen vergönnt.

Spielzeugteppich

Denn der Nachwuchs tummelte sich derweil genüsslich auf dem Spielzeugteppich oder auf dem Rücken eines Elefanten, der vergnügt im vorweihnachtlichen Lichterglanz vor sich hinritt, solange er nur genügend mit Talern gefüttert wurde.  

  

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